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Ein todsicherer Plan

Klaus Roth droht nach der Schließung seines Schreinerbetriebs auch die private Insolvenz. Er sieht nur eine einzige Chance, es von der örtlichen Bank zu bekommen: ein Überfall auf den Geldtransporter. Doch die bewaffnete Aktion gemeinsam mit dem ehemaligen Afghanistansoldaten Achim Buchert geht schief. | Bild: SWR / Johannes Krieg

Klaus Roth droht nach der Schließung seines Schreinerbetriebs auch die private Insolvenz. Er sieht nur eine einzige Chance, es von der örtlichen Bank zu bekommen: ein Überfall auf den Geldtransporter. Doch die bewaffnete Aktion gemeinsam mit dem ehemaligen Afghanistansoldaten Achim Buchert geht schief.

Mit fünf Bankmitarbeitern als Geiseln verschanzen sie sich in der Filiale.

Währenddessen nimmt die Polizei Aufstellung vor der Bank. Auch das LKA wird zum Einsatzort gerufen. Polizeihauptmeister Witt hat den Komplizen von Roth und Burchert, Chris Müller, in Gewahrsam genommen und versucht nun die Situation zu befrieden.

Kurzfristig sieht es so aus, als könnte der örtliche Polizeihauptmeister die Situation friedlich beenden. Klaus Roth spielt bereits mit dem Gedanken aufzugeben.

Doch die LKA-Einsatzleiterin Alexandra Beck ist zur Härte entschlossen.

Mit dem Blick aus dem Fenster auf das aufgestellte Spezialkommando wird klar: Roth und Buchert haben kaum noch eine Chance, heil aus der Sache rauszukommen. Aber aufgeben wollen die beiden auch nicht.

Buchert ist kaltblütiger als der verheiratete Roth, Vater einer Tochter, der nicht ernsthaft mit einer Eskalation gerechnet hat.

Achim Buchert hält nicht viel von Herrn Huttenlocher, dem Filialleiter der Bank. Er bedroht in mit der geladenen Waffe und spielt mit dessen Angst.

Roth geht es nicht nur ums Geld, sondern auch um seine Würde: Nie wäre sein Betrieb in die Insolvenz gerutscht, hätte ihm die Bank nicht grundlos den Kredit gekündigt. Er stellt die Bankmitarbeiter zur Rede.

Achim Buchert will genauso gern wie Klaus Roth erfahren, warum die Bank dem Schreinerbetrieb den Kredit gekündigt hat. Sascha Schmidt, Miriam Nohe und Filialleiter Huttenlocher tun sich schwer mit einer stichhaltigen Begründung.

Der Banküberfall sorgt für Neugier und Aufregung in Ladenburg, besonders als das SEK anrückt.

Die Geiselnahme geht weiter: Buchert und Roth haben Gisela Rilling gezwungen, den Geldautomaten zu öffnen. Jetzt haben sie immerhin Geld in Händen – aber wie sollen sie es schaffen, die Bank zu verlassen?

Draußen bereitet das LKA währenddessen den Zugriff vor. LKA-Beamtin Alexandra Beck ist mit dem festen Willen gekommen, sich gegen die Geiselnehmer durchzusetzen.

Die vier Bankangestellten Huttenlocher, Sascha Schmidt, Miriam Nohe und Gisela Rilling sowie Martin Klein müssen sich als lebende Schutzschilde im Schaufenster der Bank aufstellen, damit die Polizei nicht riskiert, das Gebäude zu stürmen.

Achim Buchert zwingt Sascha Schmidt, die Geldforderungen der Geiselnehmer zu übermitteln.

In der Nähe des Tatorts ermittelt die Leiterin des LKA: Was für Charaktere sind die Geiselnehmer? Anne Roth erklärt Alexandra Beck, warum ihr Mann so wütend auf die Bankfiliale ist. Sie bittet die LKA-Frau, ihren Mann schonend zu behandeln.

Als die Aufmerksamkeit der Geiselnehmer abgelenkt ist, versuchen Sascha Schmidt und Filialleiter Huttenlocher, aus der Bank auszubrechen. Können sie sich befreien?

Als auch Miriam Nohe versucht zu fliehen, eskaliert die Situation

Miriam Nohe wird verletzt. Sascha Schmidt will sie verarzten. Fordert die Geiselnahme noch weitere Opfer?