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Blasslila Briefe

Blasslila Briefe
Kommissarin Wiegand muss das Material auswerten. | Bild: SWR

Fernsehfilm Deutschland 1982

Blasslila Briefe, von einer Marion Winterfeldt an Grete Steinbeiß adressiert, sind notwendig, damit Lutz Waldner sein Liebesverhältnis mit der Adressatin pflegen kann, selbstverständlich ohne Wissen seiner Frau und auch ohne Wissen von Grete Steinbeiß' Mann.

Da Lutz Immobilien-Makler ist, bekommt Marion Winterfeld auch gleich noch eine Wohnung, welche zum Liebesnest für Lutz und Grete wird. Nach achtmonatigem Briefwechsel und verabredeten Treffen in der Stadt – Grete Steinbeiß muß immer eineinhalb Stunden von der Kleinstadt zum Liebesnest fahren – möchte der Ehemann endlich auch die alte wiederaufgetauchte Freundin Marion Winterfeldt kennenlernen. Eine Bekannte von Lutz Waldner, seit kurzer Zeit am Theater engagiert, übernimmt die Rolle der Marion Winterfeldt.

In der offenstehenden, für Jürgen Steinbeiß auffällig unbenutzten Wohnung findet er bei seinem Besuch die ermordete "Marion Winterfeldt". Durch die unbenutzte Wohnung irritiert, verläßt er fluchtartig den Tatort, ohne die Polizei zu informieren. Zu Hause erzählt er seiner Frau Grete, was ihm passiert ist. Sie aber vesteht es, seine Zweifel zu zerstreuen und ihn im Glauben an die ermordete Freundin Winterfeldt zu lassen. Gleichzeitig versucht sie heimlich, Lutz Waldner zu erreichen, der aber gerade unterwegs auf Geschäftsreise ist.

Am nächsten Tag meldet sich Kommissarin Hanne Wiegang bei Familie Steinbeiß, weil sie außer einem blasslila Brief mit der Anschrift Grete Steinbeiß nichts anderes in der Wohnung Marion Winterfeldt gefunden hat. Beide Eheleute bestätigen das vorgezeigte Foto der toten Schauspielerin als identisch mit der Freundin Marion Winterfeldt.

Nach weiteren Recherchen der Kommissarin stellt sich heraus, daß die Eheleute Steinbeiß gelogen haben. Nirgendwo existiert eine Marion Winterfeld. Die Getötete wird aber als die Schauspielerin Vera Kraske identifiziert. Bevor man die Eheleute zur Rede stellen kann, wird die Leiche eines Mieters auf derselben Etage des Tatorts gefunden. Lutz Waldner, von der Geschäftsreise zurück, geht in die Wohnung der Marion Winterfeldt, ohne etwas über die Morde zu wissen. Hier überrascht ihn die Kommissarin. Sie erfährt, was es für eine Bewandtnis mit der fiktiven Marion Winterfeldt hat. Nun hat sie zwei durch dieselbe Waffe Ermordete, aber beide Verbrechen haben, vom angenommenen Motiv des Mörders her, nichts miteinander zu tun. Erst die Gegenüberstellungen und Verhöre der Ehepaare Waldner und Steinbeiß bringen die Kommissarin auf die richtige Spur.

Besetzung und Stab

Rolle Darsteller
Kommissarin Wiegand Karin Anselm
Grete Steinbeiß Rita Russek
Jürgen Steinbeiß Wolf-Dietrich Berg
Regie: Stanislav Barabas
Buch: Kurt Rittig nach Motiven der gleichnamigen Erzählung von Kurt Rosendorfer

Erstausstrahlung: 25.07.1982

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