1/1

Hüter der Schwelle

Auf einem Bergplateau vor den Toren Stuttgarts wird die Leiche von Marcel Richter gefunden. | Bild: SWR / Benoît Lindner

Auf einem Bergplateau vor den Toren Stuttgarts wird die Leiche von Marcel Richter gefunden.

Der Ort ist einsam und von wilder Schönheit - und bei dem Toten finden sich magische Requisiten, die signalisieren, dass der Student Opfer eines Ritualmordes geworden sein könnte.

Die Kommissare Thorsten Lannert und Sebastian Bootz forschen deshalb nach Verbindungen zu okkultistischen Kreisen. Sebastian Bootz versucht Heide Richter zu beruhigen, die vom Tod ihres Sohnes erfahren hat.

Diana Jäger scheint die einzige Kommilitonin zu sein, die ein wenig mehr mit dem toten Studenten zu tun hat. Zu Sebastian Bootz' Fragen nach dessen magischen Vorstellungen kann sie jedoch nur wenig beitragen.

Auf die Ermittlung in einem Betrieb für Abfälle freuen sich die Kommissare Thorsten Lannert und Sebastian Bootz nicht gerade.

Sebastian Bootz bei Ermittlungen in einem Abfallbetrieb.

Eine Adresse, die die Kommissare bei Marcel finden, führt sie zu Emil Luxinger.

Der Privatgelehrte sieht sich selbst als Magier und behauptet, von dem Studenten bestohlen worden zu sein. Deshalb habe er ihn mit einem Schadenszauber belegt.

Im Hinblick auf harte Fakten bringt das die Kommissare nicht wirklich weiter. Verfluchen ist kein Straftatbestand und führt nicht zum Tod. Aber ihr Misstrauen gegen den sich sehr abgeklärt gebenden Emil Luxinger ist geweckt. Thorsten Lannert hofft, in den Papieren des Magiers eine Verbindung zu dem toten Studenten zu finden.

Während Lannert und Bootz versuchen herauszufinden, ob der selbsternannte Magier nicht doch konkret gehandelt hat, versucht Luxinger, die Kommissare in seine magische Denkweise hineinzuziehen.