Interview mit Anna Fischer

Konzentriert hört die blinde Anwältin Romy Heiland (Christina Athenstädt) ihrer Assistentin Ada (Anna Fischer) zu.
Konzentriert hört die blinde Anwältin Romy Heiland ihrer Assistentin Ada zu. | Bild: ARD / Hardy Spitz

Frau Fischer, Sie verlassen zur Mitte der Staffel die Serie. Wohin zieht es Sie?

Es zieht mich natürlich in neue Projekte. Ich schließe ein großes Kapitel ab. "Die Heiland" war für mich eine der intensivsten Zeiten in meinem Leben als Schauspielerin. Doch wie das Leben so spielt, gibt es noch soviel mehr zu sehen und ich bin gespannt auf das, was da kommen wird. Ich denke, die Musik spielt da eine große Rolle, aber mehr will ich nicht verraten.

Erzählen Sie uns über Ihre Figur Ada Holländer. Was passiert mit ihr in der dritten Staffel?

Ada Holländer wird bewusst, dass ihr das mit der Kanzlei über den Kopf wächst und sie etwas anderes will. Sie sieht sich nicht an der Seite von Frau Heiland als "Jurakundemensch". Sie hat Angst, Frau Heiland zu enttäuschen und hat permanent ein schlechtes Gewissen, nicht genug zu lernen. Ada will es ihr ständig sagen, doch jedes Mal verlässt sie ihr Mut. Ada wird immer unglücklicher. Als es dann zur Kündigung kommt, wird es sehr emotional zwischen den beiden.

Zu Adas Abschied von Romy haben Sie ein Lied komponiert und eingesungen. Wie kam es dazu? Wem ist dieser Song gewidmet?

Ich habe das Drehbuch gelesen und gesehen, dass Ada ein Lied mit ihrer Gitarre singt. Sofort nahm ich meine Gitarre in die Hand und hatte eine Idee dazu, was der Inhalt dazu sein könnte. Diesen Song habe ich dann Christoph Schnee und den Produzenten vorgespielt und sie waren begeistert. Und so kam es, dass mein Song für Ada genutzt wurde. Darauf bin ich sehr stolz. Er ist all denen gewidmet, die sich nicht trauen, etwas Wichtiges auszusprechen.

Ada Holländer wagt einen Neuanfang und zieht weiter nach Portugal. Ihr persönlicher treuer Begleiter ist ein Bus, mit dem Sie die Welt bereisen. Gibt es Reisepläne?

Ada geht nach Portugal, um sich in einem sozialen Projekt zu engagieren. Ich war auch schon mal in Portugal und habe dort eine Reise gemacht, die mein Leben verändert hat. Doch nun erschwert Corona das "frei Reisen" stark. Mit dem Bus durch Europa zu fahren ist zwar möglich, doch vieles hat sich verändert. In Portugal beispielsweise darf man nicht mehr wild Campen, das wurde verboten. Vielleicht nehme ich mir Albanien vor, aber nichts ist in Stein gemeißelt.

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