Herbert Knaup als Markus Gellert

Rechtsanwalt Markus Gellert (Herbert Knaup).
Rechtsanwalt Markus Gellert (Herbert Knaup). | Bild: ARD / Georges Pauly

»Er ist ein Unbelehrbarer«

»Markus Gellert hat schon viele Beziehungen mit Frauen hinter sich. Er hat Hochzeiten gefeiert und Kinder in die Welt gesetzt. Noch einmal eine Ehe einzugehen, wäre für ihn ein großer Schritt. Doch Gellert ist ein Unbelehrbarer. Er glaubt fest an die Bindung zwischen Mann und Frau. Als sich über Soziale Medien das Gerücht verbreitet, Isa von Brede und Gellert bildeten auch privat ein Paar, beginnt er ernsthaft zu überlegen: Soll er in seinem Leben immer weiter angeln? Warum nicht wirklich die Frau heiraten, mit der er beruflich verquickt ist? Aus ihrem Miteinander in der Kanzlei versucht Gellert sein privates Glück zu schmieden. Das kann schiefgehen, muss es aber nicht. Gemeinsam haben sie als Anwälte doch so viel erreicht, Siege gefeiert, Niederlagen durchgestanden und wie Phoenix aus der Asche die neue Kanzlei aufgebaut. Ein Kraftakt, der belohnt werden muss, mit einer Hochzeit als Krönung! Die Kirche trägt den jungen Liebenden auf, keusch in die Ehe zu gehen und mit sexuellen Handlungen so lange zu warten, bis sie vor dem Pfarrer den Bund fürs Leben schließen. Dem einen oder anderen Zuschauer mag es merkwürdig vorkommen, dass auch Isa und Markus Gellert sich weder einer moralischen noch körperlichen Prüfung unterziehen, um in Erfahrung zu bringen, ob sie füreinander geschaffen sind. Für gewöhnlich wird bei einem gemeinsamen Urlaub getestet, ob man es aushält, den anderen im Schlafanzug zu sehen oder wie er sich die Zähne putzt. Händchenhalten, ein Kuss, intimer wird es zwischen beiden nicht. Aber das ist für mich das Schöne an dieser märchenhaften Geschichte. Sie wollen es einfach wagen und sich ins Abenteuer stürzen, ungeprüft und mit einer Naivität, die ich sehr anrührend finde. Und so schwebt auch Isa eine Zeit lang auf Wolke sieben.«

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