Gespräch mit Tim Wilde

WaPo Backstage Staffel 2
Und ab aufs Boot: Tim Wilde, Simon Werdelis und das Drehteam. | Bild: Daniel Schmid

Für die Einsätze auf dem Bodensee mussten Sie den Bodenseeschifferpatent machen …

Ich hatte ja schon den Binnenschifffahrtschein und konnte auf Berliner Seen fahren. Für den Bodensee musste ich eine theoretische Prüfung ablegen. Ich habe also mit Hilfe einer App ein paar Wochen gepaukt und dann gleich im ersten Versuch mit null Fehlern bestanden. Darauf bin ich schon ein wenig stolz. Das Fahren auf dem See macht natürlich einen Mordsspaß, vor allem mit dem schnellen Schlauchboot, der Bodan 2, die bis zu 60 km/h fährt. Wir übernehmen auch Shuttleaufgaben fürs Drehteam, was unseren Filmszenen zu Gute kommt, weil wir da souveräner agieren beim Rangieren und Landen.

Sie leben in Berlin und arbeiten am Bodensee. Haben Sie die Landschaft und Menschen dort liebgewonnen?

Auf jeden Fall. Ich glaube, dass die Landschaft, die so grandiose Ausblicke erlaubt, den Menschen eher beruhigt. So richtig schlecht drauf ist keiner am Bodensee. Mir begegnen nur nette Leute. Wenn die Menschen im Hotel am See nicht so nett wären, könnte ich meinen Sohn gar nicht zu den Dreharbeiten mitnehmen. Praktisch gesprochen: Wenn Du in Berlin einen schlechten Tag in Mitte hast und bei gefühlten 42 Grad nach Prenzlauer Berg fährst, ist es da immer noch schwierig und zu heiß. Am Bodensee weißt du, du kannst noch in den See springen und baden. Da sieht die Welt gleich ganz anders aus.

Wie ist das Verhältnis zu Ihrer Chefin Nele Fehrenbach in den neuen Folgen?

Da gibt es überhaupt keine Probleme. Nele ist in allen Dingen die letzte Instanz. Sie redet gern mit den Leuten, ich bin eher der ruhige Backup, der aber auch einmal die Tür eintritt, wenn Reden nicht mehr hilft. Ich blicke ja immerhin auf eine Vergangenheit in Afghanistan zurück. Meistens ist Nele bestimmt froh, dass sie Paul in der Nähe hat. Da fällt das Reden leichter (lacht).

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