Andreas Giebel als Benedikt Beissl

Andreas Giebel spielt Kommissar Benedikt Beissl
Andreas Giebel spielt Kommissar Benedikt Beissl | Bild: ARD / Wolfgang Gasser

Benedikt Beissls Leben ist eindeutig reicher geworden. Aber seit seine Tochter Johanna mit seinem Kollegen Jerry Paulsen liiert ist, muss er sich doch das eine oder andere Mal einen Kommentar zu seinen Ermittlungen verkneifen. Dass die Arbeitsteilung mit dem smarten, jungen Ermittler nun richtig gut funktioniert, liegt aber auch daran, dass der Beissl Respekt hat vor der ruhigen und verbindlichen Arbeit des Neuen.

Daheim muss sich Beissl mit dem Gedanken anfreunden, dass seine Jüngste dem Nesthäkchen-Status entwachsen ist und sowohl sein berufliches Leben mit ihren politischen Aktivitäten tangiert, aber auch seinen Morgenmantel mal eben ihrem neuen Freund leiht … 

»EIN GANZ EIGENER MENSCHENSCHLAG …«

Drei Fragen an Andreas Giebel

Ist mit dem großen Erfolg der ersten Staffel ein höherer Druck beim Drehen entstanden?

Giebel: Während der Dreharbeiten konzentriere ich mich eigentlich nur auf den Charakter der Figur, in diesem Fall auf den Beissl, auf meine Kollegen und die vielen technischen Kleinigkeiten … und wenn es dann noch Spaß macht – dann passt’s eh.

Die neuen Folgen machen den Eindruck, als wäre das Zusammenspiel mit Peter Marton (Jerry) noch müheloser geworden. Sie werfen sich die Bälle verbal nur so zu … Und gibt es weitere Faktoren, die das Arbeiten an "Watzmann ermittelt" angenehm machen?

Giebel: Das Zusammenspiel mit Peter klappt sehr gut. Wir verstehen uns auch oft ohne Absprache aus dem Gefühl heraus oder mit kleinen Zeichen, die wir uns geben. Es soll auch innerhalb von "Watzmann ermittelt" das Gefühl vermitteln, dass wir daran arbeiten und das sogar noch ausbauen. Und natürlich sind die Berge, die Seen, die Natur hier unschlagbar. Aber vor allem sind die Leute eine Schau: Die Berchtesgadener sind ein ganz eigener, mir sehr sympathischer Menschenschlag.

Welche Herausforderungen hielt das Drehen unter Corona-Bedingungen für Sie bereit?

Giebel: Mit Maske zu proben bedeutet natürlich eine gewisse Herausforderung. Umso interessanter, wenn man dann spielt – logischerweise ohne Maske. Die Mimik des Gegenübers ist dann sozusagen immer eine Überraschung. Das mit Abstand Arbeiten fällt mir nicht schwer. Ich weiß ja, wie die Kameras arbeiten. Also ist das Drehen mit Corona für uns Schauspieler durchaus unterhaltsam gewesen.

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