Claus Dieter Clausnitzer als Hannes Lüder

Claus Dieter Clausnitzer als Hannes Lüder
Claus Dieter Clausnitzer spielt Hannes Lüder. | Bild: ARD / Thorsten Jander

Zur Rolle

Hannes lernt Claudia Berger, Bens Mutter, kennen, die gerade ihren Mann verloren hat. Um seine Mutter abzulenken, unternimmt Ben viel mit ihr. Und Claudia flüchtet sich gerne in Aktivitäten. Hannes erkennt, dass sich Claudia nicht ihrer Trauer stellt. Ihre unkomplizierte, direkte Art ist ihm sympathisch, aber er spürt auch den verborgenen Schmerz. Er würde ihr gerne helfen, weiß aber nicht wie. Während er sich gemeinsam mit Ben liebevoll um Claudia kümmert, bemerkt er selbst etwas verwundert, dass sich da Gefühle für Claudia bei ihm entwickeln.

Ist es nur Mitgefühl oder ist es so etwas wie Liebe? Hannes verbietet sich, diesen Gedanken nachzugehen, da Claudia gerade erst Witwe geworden ist. So behält Hannes leicht wehmütig seine Gefühle für sich. Bis Claudia irritiert entdeckt, dass auch sie Hannes mehr als nur sympathisch findet.

Wir stellen vor ...

Claus Dieter Clausnitzer als Hannes Lüder | Video verfügbar bis 01.03.2022

Zur Person

Claus Dieter Clausnitzer studierte Theaterwissenschaften an der Ludwig-Maximilians- Universität in München und absolvierte sein Schauspielstudium an der Neuen Münchner Schauspielschule. Es folgten Engagements am Residenztheater München, Theater St. Gallen, Deutsches Theater Göttingen, Theater Bremen (Theaterlabor George Tabori) sowie Gastspiele u.a. bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen, am Schauspiel Essen und Schauspielhaus Bochum. 1990 erhielt er den NRW-Schauspielerpreis für die Titelrolle in Tankred Dorsts Drama "Korbes". Bis 2010 gehörte Clausnitzer zum Ensemble des Schauspiels Dortmund, das ihn 2007 mit dem Titel Kammerschauspieler ehrte.

Mitte der 70er Jahre trat er bei Loriot – zusammen mit Evelyn Hamann und Heinz Meier – in verschiedenen TV-Sketchen auf. Clausnitzer übernahm Rollen in zahlreichen Fernsehproduktionen, u.a.  in Nico Hofmanns "Der Sandmann", Kaspar Heidelbachs "Das Wunder von Lengede" , Adolf Winkelmanns "Contergan" und Uwe Jansons "Vulkan".

Seit 2002 ist er im Münsteraner "Tatort" der taxifahrende "Vadder" von Kommissar Thiel (Axel Prahl).

Daten zur Person

Geboren am/in: 15. Januar 1939 in Saarbrücken
Wohnort: Dortmund
Theater: Residenztheater München, Deutsches Theater Göttingen, Theater Bremen
TV (Auswahl): Loriot, SOKO Köln, Contergan, Vulkan, Das Wunder von Lengede, Meuchelbeck, Die Rosenheim-Cops, Tatort

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