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Video: Weltspiegel-Podcast (34): Colonia Dignidad

25.08.19 | 30:59 Min.

"Kolonie der Würde" – so nannte sich einst eine Sekte von Auslandsdeutschen in Chile. Sie erlangte traurige Berühmtheit für ihre Verbrechen auf dem Sektengelände: Systematischer sexueller Missbrauch von Kindern, Sklavenarbeit, Folter und Mord von chilenischen Oppositionellen im Dienste der Pinochet-Diktatur. Die Sekte wurde vor vielen Jahren aufgelöst. Aber - so sagen nicht wenige Opfer von einst: Die alte Hierarchie lebe in der "Villa Baviera", wie die ehemalige Colonia Dignidad heute heißt, immer noch fort. Abgesichert durch eine klandestine Finanzstruktur, die noch der ehemalige Sektenführer installiert hatte und die das verzweigte Imperium der ehemaligen Sekte zusammenhält. So warten die Opfer von einst immer noch auf Lohn für 40 Jahre Zwangsarbeit, auf Entschädigung und auf Hilfe, die ihnen ein Leben in Würde sichert. Und sie fordern, dass das deutsche Auswärtige Amt eigene historische Schuld eingesteht. Gespräche mit Matthias Ebert (ARD Rio de Janeiro), Ute Löhning (Journalistin) und Renate Künast (MdB "Die Grünen") über Entschädigung und deutsche Hilfskonzepte, über politisches und juristisches Versagen und über eine angemessene Erinnerungskultur.

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