SENDETERMIN Mo., 17.02.20 | 20:15 Uhr | Das Erste

Erlebnis Erde: Unsere Erde aus dem All (3)

Welt im Wandel

Flussdelta (Sundaban) aus dem All. Mit neuester Satelliten-Technik zeigt diese Reihe unsere Erde, wie wir sie noch nie zuvor gesehen haben.
Flussdelta aus dem All: Mit neuester Satelliten-Technik zeigt diese Reihe unsere Erde, wie wir sie noch nie zuvor gesehen haben. | Bild: NDR

Die dreiteilige Serie "Unsere Erde aus dem All" gehört zu den ambitioniertesten Naturfilmproduktionen der vergangenen Jahre. Erstmalig werden Kameras eingesetzt, die an Satelliten die Erde umkreisen und mit aufwendigen Drohnenaufnahmen kombiniert. Sie zeigen dem Zuschauer unseren blauen Planeten aus völlig neuen Perspektiven.

Neue Kaiserpinguin-Kolonien entdeckt

In der dritten Folge entdecken Kameras aus dem All inmitten des ewigen Eises der Antarktis auffällige braune Flecken. Sie scheinen hier fehl am Platz. Doch sind sie ein Hinweis auf eines der charismatischsten Tiere der Welt. Wie sich herausstellt, handelt es sich dabei um die Hinterlassenschaften einer sehr großen, bis dato unbekannten Kolonie von Kaiserpinguinen. Mit Hilfe der Satellitentechnik konnten nach und nach weitere Kolonien entdeckt werden. Forscher gehen nun von knapp 600.000 Kaiserpinguinen in der Antarktis aus – etwa doppelt so viel wie zuvor vom Boden aus geschätzt.

Kaiserpinguin-Küken: Satelliten entdeckten bis dato unbekannte Kolonien von Kaiserpinguinen in der Antarktis.
Kaiserpinguin-Küken: Satelliten entdeckten bis dato unbekannte Kolonien von Kaiserpinguinen in der Antarktis. | Bild: NDR / BBC

Folgen des Klimawandels

Trotzdem ist ihr Bestand bedroht, denn die Vögel müssen immer weiter laufen, um sicher brüten zu können. Als Folge des Klimawandels wird das Antarktiseis brüchiger – ein Wandel, der besonders eindrucksvoll aus dem All zu sehen ist. 2014 zeigten Satellitenkameras erstmals einen gewaltigen Riss im Eis der Antarktis. 2017 war er bereits 400 Meter breit und nahezu 200 Kilometer lang. Wenig später löste sich ein riesiger Eisblock, sieben Mal so groß wie Berlin und so lang wie die Strecke von dort bis Dresden.

Drohne filmt Elefanten. Selbst einzelne Elefanten können aus dem All identifiziert werden. Drohnen filmen dann die Nahaufnahmen in Kenias Samburu Naturschutzgebiet.
Selbst einzelne Elefanten können aus dem All identifiziert werden. Drohnen filmen dann die Nahaufnahmen in Kenias Samburu-Naturschutzgebiet. | Bild: NDR / BBC

Der Klimawandel macht auch einer Elefantenfamilie im Samburu Nationalpark in Kenia während einer extremen Dürre zu schaffen. Satellitenkameras und Drohnen folgen den Tieren auf ihrer Suche nach Nahrung. Dabei kommen sie einer Straße außerhalb des Schutzgebietes gefährlich nah. Dort sind sie nicht nur dem Verkehr, sondern vor allem Wilderern ausgeliefert. Wettersatelliten zeigen herannahenden Regen, doch wird er für die Elefantenfamilie noch rechtzeitig kommen?

Dreiteiliger Film von Jo Shinner

Eine Produktion von BBC Studios The Natural History Unit

Deutsche Fassung: Doclights / NDR Naturfilm

Diese Sendung ist nach der Ausstrahlung 30 Tage lang in der ARD Mediathek verfügbar.

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