Fragen an Friederike Becht

Amanda (Friederike Becht) macht Felix Kepler (Michael Wittenborn) schwere Vorwürfe. Privatdetektiv Hartwig Seeler (Matthias Koeberlin, Mitte) beobachtet den Streit.
Friederike Becht in ihrer Rolle als Amanda. | Bild: ARD Degeto / Domagoj Kunic

Frau Becht, was für ein Mensch ist Amanda?

Sie ist eine Kämpferin, die in ihrem Leben schwere Situationen und Zeiten erleiden musste. In der Spiritualität und in Aljoschas Gemeinschaft auf der Insel hat sie Halt gefunden. Nun möchte sie anderen Menschen helfen und ihnen Stärke vermitteln. Das ist ihre Passion.

Was hat Sie gereizt, diese Figur zu spielen?

Eintauchen zu dürfen in ein ganz spirituelles Denken und Dasein – das fand ich am spannendsten. Amanda war mir fremd und zog mich gleichzeitig an. Sie hat mich einfach neugierig gemacht.

Amanda ist ein sehr spiritueller Mensch und davon überzeugt, mit Hypnose und ähnlichen Verfahren labilen Menschen helfen zu können. Wie haben Sie sich dem Thema genähert?

Amandas Spiritualität war ein Hauptthema bei der Erarbeitung der Rolle. Meditation und Hypnose sind ein sehr weites, interessantes Feld. Durch die Arbeit an diesem Projekt konnte ich mein bereits vorhandenes Interesse in dem Bereich vertiefen. Ich habe mich in die Fachliteratur eingelesen und durfte vor allem auch einige praktische Erfahrungen sammeln, wie zum Beispiel selbst hypnotisiert zu werden. Durch Gespräche mit spirituellen Menschen konnte ich mich stärker Amanda annähern. Außerdem ist unser Regisseur Johannes Fabrick in spirituellen Fragen ein guter Begleiter. Für diese "Reise" bin ich sehr dankbar. Dass man unter Hypnose Erinnerungen, Überzeugungen hervorrufen kann, die vielleicht gar nicht mit der Realität und der Vergangenheit übereinstimmen, ist mir bekannt. Jemanden manipulieren kann man aber sicherlich auch ohne eine klar verabredete Hypnose.

Sie setzen sich für Menschen und die Natur am Amazonas ein. Was ist Ihre Motivation?

Ich habe großes Interesse an Menschen, unterschiedlichen Kulturen, an der Natur und daran, dass meine Kinder, deren Kindeskinder und viele weitere Generationen auch noch sauberes Wasser trinken und klare Luft atmen können. Es ist wichtig, die Ressourcen unserer Welt zu schützen und nicht nur an sich selbst zu denken.Wir wissen und erleben es in unserem Alltag doch längst, wie sehr wir miteinander verbunden sind.Deshalb setze ich mich für das Landrecht der Indigenas und den Schutz des Regenwaldes ein.

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