Statement von Drehbuchautor Carsten Unger

Küchenchef Michel Leroy (Aaron Karl) ist kreativ, ehrgeizig und fordernd. Fragt sich, ob er sich zur Durchsetzung seines Traums auch auf Illegales eingelassen?
Tatsächlich scheint Geschäftsführerin Silke Steiner das Restaurant zur Geldwäsche und zur Abwicklung von Drogengeschäften zu nutzen. Küchenchef Michel Leroy ist kreativ, ehrgeizig und fordernd. Fragt sich, ob er sich zur Durchsetzung seines Traums auch auf Illegales eingelassen hat? | Bild: SWR / Alexander Fischerkoesen

Statement von Drehbuchautor Carsten Unger

»»Über die Grenze« ist ein Thriller, der seine Ermittler nicht verschont. Das Verbrechen dringt tief in ihr Privatleben ein, hinterlässt Narben, Traumatisierungen und sogar den Tod. Unsere Kommissarinnen und Kommissare müssen das Verbrechen an zwei Fronten bekämpfen, im deutsch-französischen Grenzgebiet und in ihrer eigenen Psyche. Wenn wir glauben, ein Mensch kann diesen Druck kaum aushalten, hat der Fall erst begonnen und das Verbrechen entfaltet seine zerstörerische Kraft.
Während Nico Sander in »Rausch der Sterne« ein romantisches Dinner mit seiner Verlobten verbringt, wird das Restaurant überfallen. Aus Notwehr erschießt Sander, eine der drei Täter. Nico Sander teilt mit der toten Maria eine Wunde in seiner eigenen Kindheit und so trifft die Kugel auch einen Teil von ihm selbst. Sander gerät Innen und Außen unter enormen Druck das Verbrechen aufzuklären, dabei bringt er nicht nur seine Kollegin Leni mit ihrer psychischen Vorbelastung in Gefahr, sondern auch seine Verlobte Franziska. Zwei der Täter sind noch auf der Flucht und Vincent Garcia, Kopf des Verbrecher-Trios und Verlobter der Toten, stellt Franziska nach und bringt sie in ihre Gewalt. Niko Sander gerät in ein klassisches moralisches Dilemma, in dem es nur falsche Entscheidungen zu geben scheint.«

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