Droht uns ein Wassermangel?

Wasser strömt bei uns aus der Leitung. Das gibt uns das Gefühl mit reichlich Wasser gesegnet zu sein. Aber wie lange noch?

Der Klimawandel lässt Deutschland langsam austrocknen. Im Sommer 2022 gaben Berichte aus verschiedenen Regionen Deutschlands Anlass zu Sorge. Denn hier war der Wassermangel bereits zur Realität geworden: Bäche, Teiche und Brunnen versiegen und der Wald leidet unter Hitze und Trockenheit.

Wassermangel - wo stehen wir in Deutschland?

Bereits vor dem Hitzesommer 2022 kam eine Auswertung der Grace-Satelliten im Auftrag der NASA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt zu dem Ergebnis: Deutschland hat in 20 Jahren Wasser im Umfang des Bodensees verloren.

Besonders der Wald leidet

Wassermangel entsteht, wenn die Pflanzen mehr Wasser benötigen als verfügbar ist. Im Wald stehen die Bäume, der Boden und das Wetter miteinander in Wechselwirkung.

Bilanz des Sommers: Tote Fische und staubtrockene Felder

Der Sommer zählte nach den Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes zu den vier Wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Und erreichte einen Rekordwert: Mit 820 Stunden Sonnenschein war es der sonnenreichste Sommer. Regen gab es hingegen nur wenig: etwa 145 Litern pro Quadratmeter. Demnach fielen knapp 40 Prozent weniger Niederschlag als im Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990. Welche Gründe es für Wasserknappheit gibt und wie sie in verschiedenen Regionen des Landes wahrgenommen wurde, hier ein paar Beispiele:

Nur mal angenommen: Ist ein Leben ohne Wasser und Sauerstoff möglich?

Gemeinsam gegen Wasserknappheit

Jeder kann einen Beitrag leisten. Wo überall Wasser drin steckt, zeigt der Wasserfußabdruck.