Drei Fragen an Boris Aljinovic

(Hauptkommissar Felix Stark)

Felix Stark
Felix Stark versucht zu rekonstruieren, was genau am Tatort passiert ist. | Bild: RBB / Frédéric Batier

Jeder möchte gern "Zivilcourage" beweisen, wenn sie benötigt wird. Dennoch gibt es Fälle, in denen Menschen sich wegducken, wenn es darauf ankommt. Wie würden Sie sich verhalten, wenn Sie in eine Situation wie Mark Haessler geraten?

Es wäre für mich wünschenswert mich so zu verhalten, dass ich stolz sagen kann, ich habe nicht weggeschaut, sondern versucht zu reagieren. Allein, und das macht das Besondere, ob der Mut dann vorhanden ist, weiß ich erst, wenn ich drin stecke. Ich habe aber allerdings den Willen.

In "Gegen den Kopf" spielen Überwachungskameras eine große Rolle zur Aufklärung des Falls. Wie viel Überwachung ist in Ihren Augen vertretbar?

Überwachung muss die Privatsphäre wahren. Im Prinzip ist sie so hoch wie noch nie, weil sie noch nie mit solcher technischen Potenz auftrat. Ich glaube, sie wird weiter wachsen. Vertretbarkeit findet man nur in der Diskussion über die Verwendung der Daten.

Der Mitschnitt auf dem Smartphone des Opfers führt zu den beiden mutmaßlichen Tätern. Wie halten Sie es mit der Nutzung von Smartphones und sozialen Netzwerken wie Twitter & Co.?

Twittern ist nicht mein Ding, manchmal Facebook oder einige technische Foren zu meinem Hobby. Mein Smartphone ermöglicht mir Mails, Apps und manchmal tolle Photos oder ersetzt sogar das Navi. Das Internet to go ist schon toll.

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