Drei Fragen an Jannik Schümann

(Konstantin Auerbach)

Auerbach und Herr Buhl
In der U-Bahn wird ein alter Mann von Jugendlichen belästigt. | Bild: RBB / Frédéric Batier

Nach "Liebeshunger" ist "Gegen den Kopf" Ihr zweiter "Tatort". Wie ist Ihr Verhältnis zur bekanntesten Krimireihe Deutschlands und was bedeutet es Ihnen, hier mitzuspielen?

Der "Tatort" ist für mich etwas ganz Besonderes. Nicht ohne Grund ist die Krimireihe die bekannteste des deutschen Fernsehens. Es ist einfach Tradition und Kult geworden, sich jede Woche mit Freunden/der Familie zum Kochen zu verabreden und dabei den "Tatort" zu gucken oder sogar in ein Public Viewing in die Lieblingsbar zu gehen. Welche deutsche Fernsehreihe schafft es jede Woche, so viele Zuschauer zu gewinnen? Schon ein zweites Mal Teil einer "Tatort"-Produktion zu sein erfüllt mich mit Stolz und ist wie ein Ritterschlag.

In Ihrer Rolle als Konstantin Auerbach sind Sie rebellisch und unberechenbar. Was hat Sie an der Rolle interessiert, wie haben Sie sich vorbereitet?

Grundsätzlich interessieren mich Persönlichkeiten, die mit meiner eigenen nichts gemeinsam haben. In diesen Fällen stehe ich als Schauspieler vor einer großen Herausforderung, die Rolle so authentisch wie möglich darzustellen. Als ich die Rolle des Konstantin Auerbach angeboten bekam, fühlte ich wieder den Kick und die Freude darauf, eine neue, mir komplett fremde Rolle zu gestalten. Konstantin ist ein sehr einsamer junger Mann, der keinen Halt von seinen Eltern bekommt. Ihm sind keine Grenzen gesetzt und genau aus diesem Grunde probiert er sich außerhalb seines Elternhauses aus und guckt, wie weit er gehen kann. Um mich auf die Rolle vorzubereiten, habe ich wie immer Menschen in meinem Umfeld, auf der Strasse, in der Bahn beobachtet, um mir den Charakter Konstantin "zu bauen". Desweiteren schaue ich mir Filme an, in denen ähnliche Charaktere vorkommen.

Sie sind in Hamburg geboren, leben jetzt in Berlin. Sind Sie schon mal mit einer Situation wie die in "Gegen den Kopf" konfrontiert worden?

Ich bin ich noch nie in eine solche Situation gekommen – Gott sei Dank!

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