Hassan Akkouch ist Fahri Celik

Kriminaloberkommissar Fahri Celik (Hassan Akkouch).
Kriminaloberkommissar Fahri Celik. | Bild: ARD / Daniela Incoronato

Wenn der Begriff "happy-go-lucky" auf jemanden zutrifft, dann auf Fahri. Er ist ein unerschütterlicher Optimist und kann als Kenner zweier Kulturen immer wieder eine neue Perspektive anbieten. Er kennt sich außerdem in der Berliner Clubszene aus. So unbekümmert und lässig Fahri manchmal wirken mag: Wenn es drauf ankommt, ist er verlässlich, loyal und ganz bei der Sache.

Hassan Akkouch im Interview:

Was zeichnet Fahri aus? Ist er in den neuen Folgen der "WaPo Berlin" weiterhin der Jungspund im Team?

Sein Sinn für Gerechtigkeit. In den neuen Folgen ist Fahri erwachsener und übernimmt mehr Verantwortung für sein Team.

In der Episode "Tanz in den Tod" spielt Ihr Bruder Maradona Akkouch eine der Episodenhauptrollen. Wie war es, gemeinsam mit ihrem Bruder vor der Kamera zu stehen?

Es war wirklich spannend zu sehen, wie sich mein kleiner Bruder auf die Rolle vorbereitet. Ob er sich nur durch sein Umfeld und sein eigenes Leben inspirieren lässt oder sich in unbekannte Gewässer wagt. Ich bin stolz auf ihn. Er hat das super gemeistert!

In "Tanz in den Tod" geht es um Breakdance. Sie und Ihr Bruder haben sogar eine gemeinsame Breakdance-Szene. Wie sind Sie zum Breakdance gekommen und was bedeutet er Ihnen?

Ich war immer ein großer Fan von Michael Jackson. Ich hatte sogar eine VHS, die mir meine Mutter immer wieder angemacht hat. Im Jahr 2000 wurden die Flying Steps dann Breakdance-Weltmeister und fast in jedem Kinder- und Jugendclub gab es Tanzunterricht. Irgendwann nahmen mich Freunde mit zum Jugendclub Feuerwache in Neukölln, ich nahm dann meinen kleinen Bruder Maradona mit und das ging dann so weiter, bis meine ganze Familie getanzt hat und wir zusammen auf der Bühne des HAU 1 standen.

Neben Ihren Rollen bei Film und Fernsehen spielen Sie auch viel am Theater. Wie unterscheidet sich die Arbeit vor der Kamera von der auf der Bühne?

Das Spielen im Theater ist natürlich viel größer als vor der Kamera. Auch die Vorbereitung läuft im Theater anders. Da arbeitet man meist in einer Gruppe und inspiriert sich gegenseitig. Bestenfalls. Beim Film sitzt man oft zu Hause, lernt seinen Text und nötigt oft seine Familie, die anderen Rollen zu sprechen oder zu spielen. Ich würde gerne mal das Probenprinzip des Theaters für den Film übernehmen. Sechs Wochen Proben und Stück für Stück in die Rolle schlüpfen.

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