Hassan Akkouch ist Fahri Celik

Fahri Celik (Hassan Akkouch)
Fahri Celik (Hassan Akkouch) | Bild: Saxonia Media Filmproduktions GmbH / Daniela Incoronato

Wenn der Begriff "happy-go-lucky" auf jemanden zutrifft, dann auf Fahri. Er ist ein unerschütterlicher Optimist und kann als Kenner zweier Kulturen immer wieder eine neue Perspektive anbieten. Er kennt sich außerdem in der Berliner Clubszene aus. So unbekümmert und lässig Fahri manchmal wirken mag: Wenn es drauf ankommt, ist er verlässlich, loyal und ganz bei der Sache.

Hassan Akkouch im Interview:

In der Folge „Die 23 mit Koriander“ gibt es eine spektakuläre Szene, in der sich Fahri eine rasante Verfolgungsjagd mit einem flüchtigen Verdächtigen auf einem Jetski liefert. Erzählen Sie von diesem bestimmt spannenden Drehtag.

Es war der Tag, auf den alle gewartet haben. Meine Kollegen waren voller Neid. Alle wollten auf diesen Jetski. Aber es war gar nicht so leicht diese Verfolgungsjagd zu drehen. Der sogenannte Verdächtige war ein Jetski-Profi und ich musste versuchen irgendwie mitzuhalten, nicht vom Jetski zu fallen, nirgendwo gegen zufahren oder mich irgendwie zu verletzen. Wir mussten diese Szene sehr oft drehen. Natürlich hatte ich Spaß, aber auch Muskelkater danach. In einem Take musste ich über eine Welle springen und bin fast gegen das Kameraund Crewboot gefahren. Das war ziemlich knapp.

Gibt es darüber hinaus noch andere besondere Erlebnisse bei den Dreharbeiten, an die Sie sich gern zurückerinnern?

Das war ebenfalls beim Dreh mit dem Jetski. Am liebsten mochte ich den Moment, den man nicht im Fernsehen sehen wird. Der Regisseur Oren Schmuckler musste auf ein anderes Boot und wollte, dass ich ihn mit dem Jetski rüberfahre. Das Jetski hat uns kaum tragen können. Wir mussten ganz langsam fahren, damit wir nicht umkippen. Da saßen wir nun: Ein Jude und ein Moslem auf einem Jetski, der so langsam war, dass jedes Kind locker an uns vorbei geschwommen wäre.

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