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08.02.2012

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Das Wort zum Sonntag
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MONSIGNORE STEPHAN WAHL (KATH.)

Trier

Monsignore Stephan Wahl stammt aus dem Rheinland: Er wurde am 28. Mai 1960 in Bonn geboren und wuchs in Remagen-Kripp auf. Nach seinem Abitur am Aloisiuskolleg Bonn-Bad Godesberg studierte er katholische Theologie und Philosophie in Trier, München und Jerusalem.

Dem Studienabschluss 1985 folgte ein Jahr als Präfekt im Internat des Bonner Jesuitenkollegs, bevor Wahl 1987 zum Diakon geweiht und an die Basilika St. Paulin in Trier wechselte. 1988 wurde er im Hohen Dom zum Priester geweiht und war anschließend drei Jahre Kaplan im Pfarrbezirk Adenau in der Eifel. Er begann, Verkündigungsbeiträge für Radio und Fernsehen zu realisieren – z. B. für die Sendungen "So gesehen" (SAT.1), "Pfarrer im Frühstücksfernsehen" (RTL) oder "Kunst und Botschaft" (RTL).
Von 1991 bis 1995 wirkte Wahl als Schulpfarrer an der Alfred-Delp-Schule in Hargesheim und als Pfarrer in der Gemeinde St. Nikolaus in Bad Kreuznach.

Bevor er 1996 mit der Arbeit als Pfarrer bei der Katholischen Rundfunkarbeit des Bistums Trier begann, absolvierte er eine Zusatzausbildung als Hörfunk- und Fernsehjournalist beim Saarländischen Rundfunk. SWR und SR waren seitdem Schwerpunkte seiner Arbeit als "Wanderprediger im Mediendschungel". Zusätzlich übernahm er einen Seelsorgeauftrag in den Gemeinden des Pfarrbezirks Auersmacher, später in der Stadtseelsorge an der Basilika St. Johann in Saarbrücken.
1999 erhielt er den bislang einzigen Fernsehpreis für ein "Wort zum Sonntag", den "Goldenen Gong".

Bischof Dr. Reinhard Marx berief Wahl 2003 in die Trierer Bistumsleitung und ernannte ihn zum Leiter der Hauptabteilung "Kommunikation, Bildung, Medien und sozialpastorale Dienste" im Bischöflichen Generalvikariat. Am 9. November 2004 wurde er zusätzlich zum Domvikar am Hohen Dom zu Trier ernannt. Ostern 2006 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Monsignore (Päpstlicher Ehrenkaplan). Seit der Neustrukturierung des Bischöflichen Generalvikariats im November 2006 leitet Wahl als einer der sechs Direktoren den neuen Strategiebereich "Kommunikation und Medien".

Das "Wort zum Sonntag" betrachtet Wahl als Chance, "in verständlicher Sprache, ohne depressive Grundstimmung, mit einer guten Portion Heiterkeit das zu verkünden, was mir wichtig ist: die Botschaft Jesu". Als Christ wolle er seinen Zuschauern "von Gott erzählen: nicht von einer weltabgewandten Insel, sondern mitten aus dem Leben". Mit seinen Beiträgen möchte Wahl zur Auseinandersetzung anregen, Ideen in die Diskussion werfen oder schlicht gut tun. Und vor allem: "hoffentlich niemanden einschlafen lassen!"


Veröffentlichungen:

An Hecken und Zäunen
-Worte zum Sonntag-
Herder 2004

Aljoscha
Geschichten von Gottes kleinem Lieblingsengel,
beerenverlag Frankfurt (Dezember 2002)

Reiß die Himmel auf….
Herder 2003

Wahlbekanntschaften
Gespräche von Stephan Wahl mit Menschen
aus Showbusiness, Politik und Gesellschaft
(hrsg. von Norbert Sommer), Wichern Berlin 2002

Für alle, die den Himmel in sich tragen
Fürbitten zu den Sonn- und Festtagen im
Lesejahr A, Echter Würzburg 2004

Für alle, die uns Mitmensch und Engel sind
Fürbitten zu den Sonn- und Festtagen im
Lesejahr B, Echter Würzburg 2002

Für alle, deren Herz verwundet ist
Fürbitten zu den Sonn- und Festtagen im
Lesejahr C, Echter Würzburg 2003


Monsignore Stephan Wahl (Foto: Bistum Trier/Habib Hakimi) Bildunterschrift: Monsignore Stephan Wahl ]

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