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09.02.2012

Fernsehen zum Anklicken
Das Wort zum Sonntag
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VERENA MARIA KITZ (KATH.)

Frankfurt

Sie schätzt ein klares Wort zur richtigen Zeit, mag keine frommen Floskeln und findet es wichtig, dass öffentlich von Gott geredet wird: Die Frankfurter Pastoralreferentin Verena Maria Kitz (46) kann von 2008 an im Fernsehen zeigen, wie das zusammen passt.

Für zwei Jahre gehört sie zur Riege der vier katholischen Sprecher des "Wort zum Sonntag". Ab Ostern wird die Theologin sechsmal im Jahr den Fernsehzuschauern am Samstagabend einen geistlichen Impuls geben. Produziert werden die Sendungen mit ihr vom Hessischen Rundfunk, einer der ARD-Anstalten, die am "Wort zum Sonntag" beteiligt sind.

Die neue Sprecherin ist gebürtige Frankfurterin, aufgewachsen im Stadtteil Rödelheim. Nach dem Theologiestudium arbeitete sie ab 1985 zehn Jahre als Pastoralreferentin in Frankfurt-Niederrad. Seit 1992 ist sie zudem in der geistlichen Begleitung pastoraler Mitarbeiter tätig. Diese Aufgabe ist seit zehn Jahren ihr beruflicher Schwerpunkt, unter anderem hat sie dafür eine zweijährige Ausbildung in ignatianischer Spiritualität absolviert.

Im "Refugium", einer Seelsorge-Einrichtung des Bistums Limburgs für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter, bietet sie Gespräche, Exerzitien und Kurse an. "Es ist für mich eine besondere Aufgabe, Menschen bei ihrer Entwicklung zur Seite zu stehen, Kindern wie Erwachsenen, ihnen bei Fragen und Zweifeln vielleicht hilfreich sein zu können“, sagt Kitz, die selbst drei Kinder hat. "Es macht mich froh, dabei zu sein, wenn Leuten ein Licht aufgeht", beschreibt sie ihre Arbeit.

Solche Erfahrungen ins Wort zu bringen, darin hat Verena Maria Kitz bereits einige Übung. Seit ihren Berufsanfängen ist sie in kirchlichen Verkündigungssendungen im Hörfunk engagiert, immer mit dem Anspruch, einfach und konkret davon zu sprechen, dass "Gottes Liebe im Leben erfahrbar ist". Nichts anderes, so Kitz, nehme sie sich für das "Wort zum Sonntag" vor, das sie als große Chance empfindet. Als Frau in der Kirche an sichtbarer Stelle präsent und vernehmbar zu sein, diese Herausforderung nimmt sie gerne an.

Auch ihr Leben als "ganz normale Mutter" soll in die neue Aufgabe mit einfließen. Ein bisschen Lampenfieber wird bei ihrem ersten Auftritt allemal dazu gehören, das weiß sie jetzt schon, aber Angst hat sie nicht, höchstens davor, "banal" zu klingen, statt "nach mehr".


Verena Maria Kitz (Bild: Jochen Reichwein) Bildunterschrift: Verena Maria Kitz ]

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