Expedition Arktis

Am Montag, 16. November 2020, um 20:15 Uhr im Ersten

TV-Dokumentation "Expedition Arktis": Forschungsschiff "Polarstern" liefert spektakuläres Material aus der Polarnacht
TV-Dokumentation "Expedition Arktis": Forschungsschiff "Polarstern" liefert spektakuläres Material aus der Polarnacht | Bild: rbb/Alfred-Wegener-Institut / Steffen Graupner

Die größte Arktis-Expedition aller Zeiten

Es ist die größte Arktis-Expedition aller Zeiten: Im September 2019 macht sich der deutsche Eisbrecher "Polarstern" auf den Weg zum Nordpol.

An Bord: die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihrer Generation.

Ihre Aufgabe: Daten sammeln über den Ozean, das Eis, die Atmosphäre und das Leben.

Die Mission: den Klimawandel verstehen. Denn die Änderungen in der Arktis haben Auswirkungen weit über die Region hinaus.

Forschungsschiff "Polarstern"
Die "Polarstern" auf der Spur von Rohstoffen in der Arktis. | Bild: hr

Der High-End-Dokumentarfilm "Expedition Arktis" liefert eine spektakuläre Nahaufnahme der MOSAiC-Expedition unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Er reist in eine Welt, aus der bislang kaum Daten existieren: die Arktis während der Polarnacht. Und er zeigt das wissenschaftliche, logistische und menschliche Abenteuer einer Gemeinschaft aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Crewmitgliedern, die sich mit dem Forschungseisbrecher für ein Jahr in der Eiswüste nahe des Nordpols einfrieren lassen, um die natürliche Drift des Eises zu nutzen.

Zwei Eisbären
Eisbären durchstreifen das Forschungsgebiet. | Bild: Alfred-Wegener-Institut / Stefan Hendricks (CC-BY 4.0)

Extreme Temperaturen unter minus 40 Grad Celsius, Dunkelheit, starke Winde und brüchiges Eis erfordern immer wieder neue Lösungen. Die Corona-Pandemie stellt alle vor zusätzliche Herausforderungen. Mehrere Kamerateams der UFA Show & Factual beobachten Forscherinnen und Forscher sowie die Crew bei ihrer Arbeit in der menschenfeindlichsten Region der Welt. Sie sind dabei, wenn Bärenwächter neugierige Eisbären von der Forschungsstation fernhalten, Wissenschaftler kostbares Equipment vor dem eisigen Ozean in Sicherheit bringen und überraschende Entdeckungen spontane Begeisterung auslösen.

Rund 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 20 Nationen, über 80 involvierte Institutionen, mehrere Eisbrecher, Polarflugzeuge und Helikopter, 389 Tage Expedition und rund 150 Millionen Euro Budget mit einem Ziel: dem Durchbruch in der Arktisforschung.

Mehr zur Dokumentation "Expedition Arktis" und dem nachfolgenden Talk bei "Hart aber fair" finden Sie hier:

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