Frederik Bott spielt Hannes Taubenbaum

Lisa (Anna Fischer) und Hannes (Frederik Bott) schauen sich Erinnerungsstücke von ihrer verstorbenen Mutter an.
Frederik Bott in seiner Rolle als Hannes Taubenbaum.  | Bild: ARD Degeto/SWR / Daniel Schmid

Herr Bott, Sie verkörpern Lisas Bruder Hannes, der leidenschaftlich gern Särge schreinert. Was ist er für ein Mensch?

Hannes ist ein sanfter Riese, der viel Kraft besitzt und diese nicht immer kontrollieren kann. Zwar ist sein Wesen fast kindlich naiv, in seiner Arbeit als Schreiner ist er aber sehr genau und sorgfältig. Wenn ihm mal etwas nicht passt, kann das in ihm eine große Unruhe auslösen.

Was macht Ihre Rolle aus?

Bei Hannes ist man sofort im Zwiespalt, wie man über ihn denken soll, da man ihn aufgrund seines geistigen Zustandes und seiner familiären Liebe zu Lisa nicht wirklich einschätzen kann. Vielleicht kann er das auch selbst nicht.

Was hat Sie gereizt, bei diesem Film mitzuspielen?

Es war für mich eine ganz besondere Aufgabe, mich in Hannes hineinzuversetzen, da er ein sehr spezieller Charakter ist, der autistische Züge an den Tag legt. Ich hatte zuvor noch nie ein solches Rollenangebot und mir war klar, dass diese Thematik Behutsamkeit und gute Recherche erfordert, um der Rolle gerecht zu werden. Hannes zu spielen, war eine wertvolle Erfahrung für mich.

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