Statement von Oskar Belton

Oskar Belton ist Jon Hövermann
Oskar Belton ist Jon Hövermann | Bild: NDR / Christine Schroeder

Oskar Belton ist Jon Hövermann

Oskar Belton, Jahrgang 1999, besucht die New Talent Schauspielschule in Hamburg. Sein Debüt gab er 2015 in der dänisch-deutschen Produktion „Unter dem Sand“ (R: Martin Zandvliet), die u. a. den Preis als „Best Nordic Film“ beim Gøteburg Film Festival gewann und für Dänemark als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert wurde. Weitere Arbeiten von Oskar Belton sind a. u. die Serie „Parfum“, der NDR „Tatort: Das verschwundene Kind“ sowie aktuell „Das Mädchen am Strand“ und „Tod von Freunden“.

Statement von Oskar Belton

»An der Figur des Jon hat mich in erster Linie das Milieu interessiert, in dem er aufgewachsen ist.«

Jon (Oskar Belton) trifft auf seinen Vater (Tilman Strauß)
Jon trifft auf seinen Vater. | Bild: NDR / Christine Schroeder

An der Figur des Jon hat mich in erster Linie das Milieu interessiert, in dem er aufgewachsen ist. Ich war früher öfter mit meinen Brüdern und meinen Eltern in unserem Haus in einem kleinen Dorf in Mecklenburg- Vorpommern und habe dort viele Jugendliche getroffen, die aus ähnlichen sozialen Verhältnissen kamen wie Jon Hövermann. Jon hätte sich ein Leben mit einem Vater, einer Autoritätsperson, gewünscht, wie jeder Jugendliche in seinem Alter, und als er erfährt, dass sein Vater ein erfolgreicher Unternehmer ist, also im Grunde das Gegenteil seiner Mutter, will er ihn natürlich kennenlernen. Die Szene, in der Jon seinen Vater das erste Mal trifft, war insofern eine Herausforderung für mich, als ich so ein Ereignis aus meinen privaten Erfahrungen nicht kenne. Um die Szenen zwischen Jon und Michael spielen zu können, musste ich mir ein Substitut für Michael suchen und eine ähnliche reale Erfahrung aus meinem Leben im Hinterkopf halten. Jon erschrickt bei der ersten Begegnung mit Michael Norden nicht über das Blut an seiner Kleidung, sondern es verstärkt seine Neugier. Jon stellt sich viele Fragen: Was macht mein Vater wirklich? Was hat mein Vater getan? Wieso wollte er mich nie? Und er hofft, jetzt endlich Antworten auf seine Fragen zu bekommen.

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