Drei Fragen an Milena Dreissig

Milena Dreissig in ihrer Rolle als Roswita Hassenzahl
Milena Dreissig in ihrer Rolle als Roswita Hassenzahl | Bild: MDR / Wiedemann&Berg/Anke Neugebauer

An was haben Sie gedacht, als Sie den Titel "Die robuste Roswita" das erste Mal gelesen haben?

Ich hatte gleich erst mal so einen Typ "kräftige Bäuerin" vor Augen. Beim Lesen des Drehbuchs ist mir dann klar geworden, dass mit "robust" eine mentale Stärke gemeint ist. Roswita hat so einige hässliche Dinge durchgemacht, hat sich davon aber nie unterkriegen lassen.

Ihre Rolle Roswita Hassenzahl hat ihr Gedächtnis verloren und findet sich auf einmal in einer ganz anderen Welt wieder. Was hat Sie besonders an dieser Figur gereizt? Was waren Herausforderungen?

Durch den Gedächtnisverlust hat Roswita zwei Leben gelebt und das Schöne für mich als Schauspielerin war, dass ich somit auch quasi zwei Figuren spielen durfte. Ich durfte in zwei mir bis dahin verborgene Welten eintauchen. Die Welt der Thüringer Klöße und die Welt der Autobahnraststätten-Toiletten.

Was ist für Sie das Besondere am Format des Tatorts und speziell am Team Weimar? Wie haben Sie die Dreharbeiten empfunden?

Natürlich ist es für jeden Schauspieler ein Traum, am Sonntagabend zur besten Sendezeit von Millionen von Menschen gesehen zu werden. Und das bietet der Tatort. Ich mag den Weimarer Tatort ganz besonders. Die Autoren Murmel Clausen und Andreas Pflüger erschaffen in den Büchern so herrlich skurrile, verschrobene, außergewöhnliche Figuren, wie es sie sonst wirklich nur selten zu sehen gibt im deutschen Fernsehen.

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