Warum werden in Köln so viele Fliegerbomben gefunden?

Die Luftaufnahme aus dem Jahr 1945 zeigt die im Zweiten Weltkrieg durch alliierte Bombenangriffe zerstörte Innenstadt von Köln. Links der fast unbeschädigte Kölner Dom.
Die Luftaufnahme aus dem Jahr 1945 zeigt die im Zweiten Weltkrieg durch alliierte Bombenangriffe zerstörte Innenstadt von Köln. Links der fast unbeschädigte Kölner Dom. | Bild: dpa / Pixfeatures

Köln wurde im Zweiten Weltkrieg 262 Mal aus der Luft bombardiert – so oft und so heftig wie kaum eine andere deutsche Stadt. Und nicht jeder Sprengkörper ist explodiert. Insgesamt soll auf NRW eine Bombenlast von 650 000 Tonnen gefallen sein. Wer im Kölner Stadtgebiet bauen möchte, muss einen Nachweis über die Kampfmittelfreiheit im Boden vorlegen.

Mit Luftaufnahmen aus dem Krieg wird untersucht, ob Aufschlagkrater zu finden sind. Diese Bilder halten die Bezirksregierungen unter Verschluss, auch um zu verhindern, dass Laien nach Weltkriegsmunition suchen. Die Experten der Kampfmittelbeseitigung rücken etwa 20 Mal im Jahr wegen eines "Bombenalarms" aus.

Wie viele Blindgänger noch im Kölner Erdreich liegen weiß niemand. Experten sind sich einig: Die letzte Bombe werden sie niemals finden.

(Quellen: WDR, Kölner Stadt-Anzeiger)

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