Fünf Fragen an Daniel Sträßer

(Hauptkommissar Adam Schürk)

Daniel Sträßer als Hauptkommissar "Adam Schürk"
Daniel Sträßer als Hauptkommissar "Adam Schürk" | Bild: SR / Manuela Meyer

Für das ganze Team herrschten im Juni und Juli 2020 besondere Bedingungen – wegen Corona musste auch am Set auf genügend Abstand und auf Maskenpflicht geachtet werden. Wie haben Sie diese Zeit in Erinnerung?

Die Produktion hat es geschafft, ein sehr solides Hygiene-Konzept zu erstellen und die Abläufe technischer und künstlerischer Natur weitestgehend reibungslos laufen zu lassen. Sicher verlangsamten die Maßnahmen einige Prozesse oder machten diese umständlicher und stahlen auch an der einen oder anderen Ecke Zeit und Geld, aber im Großen und Ganzen kamen wir da alle gut damit klar und auch gut durch den Dreh.

Welche Entwicklung wird Ihre Rolle in "Der Herr des Waldes" nach dem Debütfilm "Das fleißige Lieschen" nehmen? Was können Sie verraten?

Die Entwicklung würde ich als stringent bezeichnen. Alles, was wir in ´Das fleißige Lieschen` über Adam erfahren haben, führt sich, so wie die beiden Filme auch aufeinander aufbauen, in ´Der Herr des Waldes` fort. Ebenso wie sich der Konflikt um die gemeinsame Vergangenheit von Leo und Adam sowie den Vorfall mit Vater Roland Schürk zuspitzt, so erhöht sich auch der Druck auf ihn und stellt seine Nervenstränge auf eine gefährliche Zerreißprobe.

Sind die Ermittlungen jetzt mehr Teamarbeit?

Ermittlung ist immer Teamarbeit. In ´Der Herr des Waldes` lastet aber der filmische Fokus nicht so konsequent auf Adam und Leo wie im ersten Fall, sondern gibt allen Ermittlerinnen und Ermittlern Raum.

Sie konnten den SR-"Tatort" "Der Herr des Waldes" bereits vorab sehen. Mit welchen Gefühlen?

Unterschiedlichen, bei jedem einzelnen Mal. Einen Film zum ersten Mal zu sehen, an dem ich selber beteiligt bin, ist immer ein seltsamer, aufwühlender und manchmal auch schmerzhafter Vorgang. Man sieht sich selbst zu und hat keinen Einfluss mehr auf sein eigenes Tun und Handeln. Da sieht man Dinge, die man vielleicht in dem Moment anders machen, anders spielen würde. Da sieht man liegengelassene Chancen, eine Szene vielleicht noch mehr in die eine oder andere Richtung zu treiben, zu heben oder zuzuspitzen. Grundsätzlich bin ich mir aber sicher, dass wir mit ´Der Herr des Waldes` einen extrem spannenden Krimi geschaffen haben, der sein Publikum finden und begeistern wird.

Was bedeutet Ihnen das Gesamtprojekt SR-"Tatort"?

Ganz viel Arbeit. Eine kontinuierliche Arbeit. Und ganz viel Spaß. Ich muss wirklich sagen, dass ich selten in so einem familiär-verbundenem Team arbeite wie beim SR-´Tatort`. Dazu bringt mich diese Arbeit natürlich einmal im Jahr zurück in die Heimat und auch das empfinde ich als unfassbar schön.

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