Die Hauptdarsteller und ihre Rollen

Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow( Mark Waschke) ermitteln in der komplizierten Berliner Familiengeschichte von Klaus und Gert Keller – Keller West und Keller Ost.
Viel scheint dafür zu sprechen. Doch dann nimmt der Fall eine andere Wendung. Ein Jugendfoto von Tatopfer Klaus und seinem Bruder Gert ist aus der Wohnung des Toten verschwunden. Hat der Mord etwas mit den beiden Brüdern zu tun? Nina Rubin und Robert Karow ermitteln in der komplizierten Berliner Familiengeschichte von Klaus und Gert Keller – Keller West und Keller Ost. | Bild: rbb / Stefan Erhard

Meret Becker spielt Kriminalhauptkommissarin Nina Rubin

Nina Rubin (Meret Becker) recherchiert zum Thema "Hitlerjugend".
Nina Rubin recherchiert zum Thema "Hitlerjugend". | Bild: rbb / Stefan Erhard

Nina Rubin stammt aus dem Berliner Wedding und lebt heute in Kreuzberg – bis vor kurzem mit ihrem Mann Viktor und den Söhnen Kaleb (17) und Tolja (19). Sie liebt das Berliner Nachtleben und lebt sich beim Tanzen aus – mehr als nur ein temperamentvoller Ausgleich für ihre anstrengende Arbeit im Morddezernat, es ist auch die Sehnsucht nach maximaler Intensität. Viktor wurde das zu viel. Er zog aus der gemeinsamen Wohnung aus. Als Kaleb seine Bar Mitzwa feierte, brachte das Fest die Familie wieder zusammen und Viktor kehrte zu Nina zurück. Doch schon die nächste Herausforderung trennte das Paar wieder: Viktor hat ein verlockendes Angebot als Chefarzt in Straubing angenommen und Nina ist in Berlin geblieben. Kurz nach Viktors Auszug hatte sie Tolja, der mit Drogen erwischt wurde, zu seinem Vater geschickt. Einige Zeit später lebte die Kommissarin fast nur noch für die Arbeit: Kaleb hatte sie gebeten, ebenfalls zum Vater ziehen zu dürfen. Glücklich ist Nina damit nicht. In einem dunklen Moment gesteht sie Karow: "Meine Familie war wie eine kugelsichere Weste." Umso mehr freut sich Nina nun, dass ihr großer Sohn nach Berlin zurückgekommen ist - Tolja lebt in einer WG und macht eine Ausbildung zum Streifenpolizisten.

Mark Waschke spielt Kriminalhauptkommissar Robert Karow

Robert Karow (Mark Waschke) sucht nach Moritz Keller.
Michael Keller leitet die Baufirma seines Vaters und Gerts Sohn Fredo ist Besitzer einer Druckerei in Pankow. Moritz, der Enkel von Klaus, hat anlässlich der Geburtstagsfeier ein Video seines geliebten Großvaters aufgenommen – das letzte Dokument von Klaus Keller – seine letzten Worte. Robert Karow sucht nach Moritz Keller. | Bild: rbb / Stefan Erhard

Karow kommt aus einem bürgerlichen Elternhaus in Pankow. Er besitzt ein ausgeprägtes visuelles Gedächtnis, das andere erstaunt und ihm in seiner Arbeit Erkenntnisse liefert, die selbst Kollegen verblüffen. Er verfügt über eine hohe Abstraktionsfähigkeit und ein brillant logisches, beängstigend schnelles Denkvermögen. Anders als Nina interessieren ihn nicht Einzelschicksale, sondern große Zusammenhänge. Er hat einen ausgeprägten Sinn für Ironie und absurden Humor, aber auch einen melancholischen Wesenszug - gepaart mit der Fähigkeit, schwer vertrauen zu können. Karow lebt allein. Er genießt seine Freiheiten und lässt nichts anbrennen – bei Frauen ebenso wie bei Männern.

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