Fragen an Karin Hanczewski

Karin Gorniak (Karin Hanczewski, li.) mit vorgezogener Waffe, dahinter Leo Winkler (Cornelia Gröschel).
Karin Gorniak mit vorgezogener Waffe, dahinter Leo Winkler. | Bild: MDR/MadeFor / Daniela Incoronato

In "Rettung so nah" beißt Karin Gorniak die Zähne zusammen, obwohl sie körperlich nicht ganz auf der Höhe ist. Warum, denken Sie, gönnt sich Karin Gorniak keine Auszeit?

Sie glaubt, sich keine Auszeit leisten zu können. Sie hat einen Beruf, der das ihrer Meinung nach gar nicht erlaubt. Und als alleinerziehende Mutter ist es ohnehin schwierig.

Sind bei Drehs oder anderen Arbeitssituationen auch schon einmal Freundschaften entstanden? Oder trennen Sie Berufliches und Privates strikt voneinander?

Ich habe ein paar sehr enge Freundschaften mit Kolleginnen und Kollegen entwickelt, die ich beim Dreh kennengelernt habe. Die tiefe Freundschaft entstand dann aber meistens durch die gemeinsame Zeit im Nachhinein und außerhalb des Sets.

Karin Gorniak kann Greta Blaschkes Angst sehr gut nachvollziehen. Sind solche Gemeinsamkeiten eher förderlich oder hinderlich für die Aufklärung eines Falls?

Vermutlich beides. Ich glaube nicht, dass man das pauschal beantworten kann. Es kann helfen, aber ich kann mir vorstellen, dass das in bestimmten Fällen auch hinderlich sein kann. Gemeinsamkeit kann den Blick für die Unterschiede vielleicht auch verstellen.

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