Bye-bye, Fabien: Abschiedsinterview mit Lukas Schmidt

Der Darsteller über seinen Ausstieg, den Dreh und über die TV-Liebe mit Valentina

Fabiebn Liebertz (Lukas Schmidt) und Valentina Saalfeld (Paulina Hobratschk) verlassen gemeinsam den "Fürstenhof".
Fabiebn Liebertz (Lukas Schmidt) und Valentina Saalfeld (Paulina Hobratschk) verlassen gemeinsam den "Fürstenhof". | Bild: ARD / Christof Arnold

Stylisch, verschmitzt und selbstbewusst – mit diesen Worten beschreibt Lukas Fabien Liebertz, den er seit Oktober 2016 am "Fürstenhof" verkörpert. Fabien wird aus erzieherischen Gründen an den "Fürstenhof" geschickt, um bei seinem Vater Michael zu leben. Dort geht er seiner Leidenschaft der Musik und Schauspielerei nach, bei welcher er seine erste große Liebe Valentina Saalfed (Paulina Hobratschk) kennenlernt. Zahlreiche Höhen und Tiefen machen ihre Liebe nur noch stärker. Als Fabien ein Stipendium für die Musikhochschule in Leipzig ergattert, verlässt er gemeinsam mit Valentina den "Fürstenhof". Wir haben mit Lukas Schmidt anlässlich seines Ausstiegs gesprochen.

Erinnerst du dich noch an den Moment, als du die Zusage für die Rolle des Fabien Liebertz erhalten hast?

Ich erinnere mich sehr gut daran, da sie sich für meinen Geschmack viel Zeit gelassen haben. Ich hatte damit gar nicht mehr gerechnet. 

Wie hast du deinen ersten Drehtag erlebt?

Ich lag noch im Bett und sie haben mich 3 Mal angerufen, weil ich völlig vercheckt habe, dass ich zum Dreh muss. Anfangs habe ich die Dispo von SDL nicht verstanden, wann ich wo sein muss. Außerdem musste ich mich erst daran gewöhnen, wieder so früh aufzustehen. Team Langschläfer.

Wie war deine erste Begegnung mit Melanie Wiegmann und Erich Altenkopf?

Ich verstehe bis heute noch nicht, wie man am frühen Morgen schon so viel Energie haben kann wie Melanie. Sie sang jeden Morgen in der Maske, in der Garderobe, beim Frühstücken, einfach überall. Nach einer kurzen Zeit habe ich versucht, das abzuschauen, auch wenn ich es bis jetzt nicht schaffe, die Energie am frühen Morgen aufzubringen. Melanie ist jetzt eine sehr gute Freundin, ich beneide sie für ihr unglaublich gutes Feingefühl der Schauspielkunst.

Erich ist dagegen genauso wie ich am Morgen. Müde und ein bisschen langsam ;). Somit waren wir seit Anfang an auf der gleichen Wellenlänge. Mit Erich war es immer lustig, vor allem wenn wir jungen Kollegen ihm immer alles erklären mussten, wenn es um Technik und das Smartphone ging. ;) 

Wie war es für dich in die Rolle eines Teenagers zu schlüpfen? Siehst du Ähnlichkeiten zwischen Fabien und dir als Teenager?

Naja, es hätte mir eigentlich leicht fallen müssen, da ich selbst ein Teenager war, als ich zu "Sturm der Liebe" kam. Ich bin in der Serie mit Fabien zusammen aufgewachsen. Die Ähnlichkeiten waren somit da. Warum es mir anfangs schwer fiel? Ich konnte nie meinen Text. ;) 

Was hat dir am besten an der Liebesgeschichte zwischen Valentina und Fabien gefallen?

Das Knutschen. Nein, quatsch! ;) Ich fand es super, wie unser Drehbuchautor Björn Firnrohr die Geschichte mit uns beiden erzählt hat. Anfangs musste Fabien beweisen, wie hartnäckig und ehrgeizig er ist, denn es war ein harter und langer Weg Valentina zu erobern. In so jungen Jahren haben die beiden schon viele Höhen aber auch Tiefen erlebt, wie z. B. Valentinas Leukämie oder dass sie ins Gefängnis musste. Zu sehen, wie stark junge Liebe sein kann, allein die Entwicklung der beiden, fand ich besonders. "Sturm der Liebe" eben.

Was vermisst du am "Sturm" am meisten?

Das könnte ich gar nicht alles aufzählen, das sind zu viele Sachen. Ihr müsst euch vorstellen, dass ich bei "Sturm der Liebe" erwachsener und reifer geworden bin. Eine wunderschöne zweite Familie. Ich danke jedem einzelnen für diese unvergessliche und aufregende Zeit.

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