Bye-bye, Eva: Abschiedsinterview mit Uta Kargel

Die Schauspielerin über ihre Rückkehr, den Ausstieg, TV-Mann Lorenzo Patané und den Satz "Ich liebe Dich"

Eva (Uta Kargel) macht Robert (Lorenzo Patané) verzweifelt klar, dass sie nicht mehr daran glaubt, was er ihr versprochen hat.
Eva macht Robert verzweifelt klar, dass sie nicht mehr daran glaubt, was er ihr versprochen hat. | Bild: ARD / Christof Arnold

Liebevoll, idealistisch, kreativ – mit diesen Worten beschreibt Uta Kargel die Rolle der Eva Saalfeld, die sie erneut seit März 2018 am "Fürstenhof" verkörperte. Nach zahlreichen Höhen und Tiefen könnte Eva nicht glücklicher sein: Sie ist schwanger! Doch ihre Freude währt nicht lange, denn nach der Geburt ihres Kindes erfährt sie: Emilio ist nicht von Robert, sondern von Christoph! Ein Schock! Robert und Eva geben ihr Bestes, die Situation anzunehmen, doch schlussendlich können sie ihre Beziehung nicht mehr retten. Und obwohl Robert sie anfleht zu bleiben, verlässt Eva mit Emilio den "Fürstenhof". Wir haben mit Uta Kargel über ihre Rückkehr, den Ausstieg, TV-Mann Lorenzo Patané und den Satz "Ich liebe Dich" gesprochen ...

Nach deiner Rolle als Traumfrau bist du nach sieben Jahren wieder an das Set von "Sturm der Liebe" zurückgekehrt. Wie war das für dich?

...wie "Nachhausekommen". Auch wenn sich viel verändert hat, ist es doch ein bisschen so, als wäre der "Fürstenhof" aus der Zeit gefallen.

Hast du dich speziell auf deine alte/neue Rolle vorbereitet?

Ich habe in der Zwischenzeit viel mit Kindern an Schulen gearbeitet, was mich ungeplant auf meine neue Rolle als Mutter eines Teenagers vorbereitet und gestärkt hat.

Wie war es nach so langer Zeit wieder mit Lorenzo Patané vor der Kamera zu stehen?

Das war und ist das i-Tüpfelchen unserer, vom "Sturm" unabhängigen, Freundschaft.

Gibt es einen Satz, den du in den vergangenen Jahren besonders oft sagen musstest?

Ich liebe Dich.

In welche Rolle deiner Kollegen wärst du gerne mal für einen Tag geschlüpft?

Einmal wie Jessica Bronckhorst glitzern, als Hildegard neben Alfons sitzen oder als Werner Saalfeld durch das Hotel poltern ...

Was vermisst du am "Sturm" am meisten?

Am meisten vermisse ich dieses ganz besondere Team und zwar jeden einzelnen davon. Und auch zu Corona-Zeiten ist niemand ersetz- oder verzichtbar. Das Miteinander, das Mitgefühl, die Verbundenheit untereinander – all das trägt uns Schauspieler durch diesen Drehmarathon und trägt damit letztlich auch zu der außergewöhnlichen Atmosphäre beim "Sturm der Liebe" bei.

Nach den Erfahrungen am Set vom "Sturm", wo möchtest du schauspielerisch noch hin? Wo siehst du dich in ein paar Jahren?

Sofern mir das Glück hold ist, würde ich gerne in einem Serienformat ankommen. Die dortige Teamarbeit und die Zeit, die man hat, um eine Rolle zu entwickeln, sind unbezahlbar.

Das Interview führte Susanne Engstle für DasErste.de

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