Uta Kargel als Eva Saalfeld

Zur Rolle

Sturm der Liebe Uta Kargel als Eva Saalfeld
Uta Kargel spielt Eva Saalfeld. | Bild: ARD / Christof Arnold

Die schwere Zeit durch Valentinas Krankheit steckt Eva noch in den Knochen. Trotzdem könnte die Restaurantleiterin nicht glücklicher sein. Für sie steht fest: Gemeinsam als Familie schaffen sie alles!

Doch dann nimmt der Kampf um den "Fürstenhof" immer heftigere Ausmaße an und beginnt, ihre Ehe zu belasten. Ausgerechnet da bekommt Eva einen Verehrer – und zu ihrem Erschrecken ist sie auf eine seltsame Weise von ihm fasziniert!

Zur Person

Was gefällt dir an "Sturm der Liebe" besonders gut?

Dass ich Teil eines tollen Teams sein darf, ebenso wie die unvergleichliche Herzlichkeit der langjährigen und auch jüngst dazugekommenen Zuschauer.

Du spielst Eva Saalfeld. Wie würdest du deine Rolle in drei Worten beschreiben?

Liebevoll, humorvoll und loyal.

Wenn du die Möglichkeit hättest, einen Tag in "Sturm der Liebe" in eine andere Rolle zu schlüpfen – wer wärst du am liebsten und warum? 

Außerordentlich fasziniert davon, dass meine unendlich sanfte, lustige und liebenswürdige Kollegin Isabell Ege es schafft, ein so durchtriebenes Biest zu spielen, würde ich mich sehr gerne ebenfalls einmal in Jessica Bronckhorst verwandeln. Ich glaube, das muss unerhört Spaß machen.

Welche absolute Traumrolle möchtest du unbedingt noch in deinem Leben spielen?

Jede Rolle, die eine besondere Herausforderung darstellt und sich erfolgreich "knacken" lässt, ist ein Geschenk, infolgedessen ich mich im Augenblick nicht auf "die eine" Figur beschränken könnte. Ein Traum wäre es indes, (noch) einmal an der Seite von bestimmten Schauspielern spielen zu dürfen – angefangen von Maike von Bremen, Raphael Vogt, Josephine Schmidt, Ismail Şahin, Natalie Alison, Madeleine Krakor bis hin zu Axel Prahl. Von Regisseuren ganz zu schweigen... Jurij Neumann, Lars Kraume, Andreas Dresen, Fatih Akin. In Anbetracht unendlicher Möglichkeiten und Unmöglichkeiten kann es kein "absolut" geben – absolut traumhaft wäre womöglich jedoch "die eine" Rolle, die zu der Aufmerksamkeit und dem Erfolg verhilft und auf diese Weise eine beliebige Auswahl erst möglich macht.

Wie viel Eva steckt privat in dir?

Privat... wenn ich privat bin, gibt es Eva nicht. Die lasse ich nach Drehschluss in der Garderobe hängen... neben Robert selbstverständlich – liebevoll umschlungen.

Wie schaltest du nach einem stressigen Drehtag am besten ab?

Wenn ich Musik höre, finde ich mich dort wieder, finde dabei wieder zu mir zurück.

Wie ist es für dich, nach deiner Hauptrolle 2010 und der Gastrolle im vergangenen Jahr wieder fest zu "Sturm der Liebe" zurückzukehren?

Seltsam vertraut – ganz so, als hätten diese sieben Jahre dazwischen nie existiert. Aber das haben sie natürlich und all das Erlebte hat nicht nur gutgetan, sondern bereichert auch die Rolle Eva. Daneben ist mir diesmal noch bewusster, dass es sich zwar wie Nachhause kommen anfühlt, aber kein Ankommen ist, sprich für alle Zeit sein wird – umso mehr schätze ich jeden Augenblick in diesem Zwischenspiel.

In der Telenovela sind Eva und Robert nach ihrer Hochzeit nach Verona gezogen. Welche Stadt oder welches Land haben es dir besonders angetan und warum?

Tatsächlich Italien – der Menschen, der Kultur und der Lebensart wegen. Aber seit einer Reise im letztem Jahr auch Amerika, aufgrund der vielseitigen Landschaften, der Weite und der Offenheit seiner Einwohner. Zugleich gibt es Orte wie Marrakesch, die mich unglaublich beeindruckt haben und die ich gern noch einmal und mit anderen Augen besuchen und betrachten möchte. Zugleich liebe ich München und wäre damals auch fast hier geblieben, habe jedoch festgestellt, dass Berlin – egal wie schön und verheißungsvoll die Fremde ist – immer meine Heimat ist und sein wird.

Erstmals spielen drei Generationen Saalfelds am "Fürstenhof". Worauf dürfen sich die Fans freuen?

Auf Lorenzos und meine Bemühungen, als Robert und Eva erwachsen zu werden. Erwachsen zu sein – eine pubertierende Tochter will schließlich ebenso bewältigt wie geliebt werden. Im Übrigen ein Leichtes bei einer so zauberhaften Kollegin wie Paulina Hobratschk. Im Grunde benehmen wir uns bereits auch hinter den Kulissen wie eine kleine Familie, indem wir uns füreinander verantwortlich fühlen und einander unterstützen, wann immer möglich und notwendig. Hand in Hand werden wir als die Saalfelds nicht nur Frieden, sondern – versprochen – ebenso ausreichend (schönes) Chaos am "Fürstenhof" stiften.

Daten zur Person

Geboren am/in: 28.05.1981 in Halle/Saale
Wohnort: Berlin / München
Ausbildung: Buchhändlerin, Master of Arts in Kulturwissenschaft
Theater: neben einigen Klassikern (von Aritophanes, Shakespeare, Schiller, Gombrowicz) vornehmlich Stücke und Texte des russischen Schriftstellers Daniiel Charms unter der Regie von Ilona Zarypow
TV: "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", "Ein starkes Team", "Volles Haus", "Rote Rosen", "Heldt", "Soko Stuttgart", "Loona Balloona"

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