Eine fünfteilige Dokumentationsreihe im Ersten.
Ein
Schwerpunkt auf ARTE.
"Unsere Dokumentationsreihe im Ersten will mit mühsam
aufgespürten noch lebenden Zeitzeugen - zwischen 98 und
110 Jahre alt - mit Hilfe von Dokumenten, Tagebüchern,
Feldpostbriefen den Alltag im Ersten Weltkrieg anschaulich
machen, um ihn für die heutige Generation verständlich
und nachfühlbar zu erschließen."
Helfried Spitra,
Leiter des Historischen Arbeitskreises der ARD,
Kulturchef des WDR
"Wie kein anderes Ereignis hat der Erste Weltkrieg
Europa geopolitisch, sozioökonomisch, kulturell
verändert und mental geprägt. Aus diesem Trauma wuchsen aber auch die ersten
Initiativen zu Versöhnung und Zusammenarbeit, formierten sich die ersten europäischen
Einigungsbewegungen."
Dr. Klaus Wenger
Geschäftsführer ARTE Deutschland TV GmbH
Im Jahr 2004 jährt sich der Ausbruch des
Ersten
Weltkriegs zum 90. Mal. Dies ist in vielen Ländern
Europas Anlass, erneut auf diese "große
Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts zurückzuschauen.
Neue Forschungsansätze konnten sich in den letzten
Jahren etablieren, die den Ersten Weltkrieg vom
Standpunkt der Kultur- und Sozialgeschichte aus
betrachten. Viele unbekannte Kapitel des Krieges
wurden erst in den letzten Jahren europaweit
erforscht und sind bislang im Fernsehen nicht
dokumentiert worden.
Neben der Darstellung von Abläufen, Prozessen und
Strukturen des Krieges ermöglichen es biographisch
motivierte Quellen, die Deutungen und eine Alltags-
und Kommunikationsgeschichte des Krieges, in den
Mittelpunkt zu stellen.
Das Erste und ARTE widmen diesem Thema einen
Programmschwerpunkt, der der Frage nachgeht, welche
Folgen diese Katastrophe bis heute hat.