Moderator Max Moor

... und die Redaktionen von "ttt"

"ttt" ist seit 30. April 2006 der Titel aller Kulturmagazine im Ersten am Sonntagabend. Moderiert wird das wöchentliche Magazin seit 4. November 2007 von Max Moor.

Max Moor
Max Moor

Wenn es um Kultur geht, führt im deutschsprachigen Raum kaum ein Weg an ihm vorbei. Der diplomierte Schauspieler Max Moor taucht als Reporter und Moderator seit circa 25 Jahren tief ein in die Kulturberichterstattung. Seit 4. November 2007 moderiert er für die ARD das Kulturflaggschiff "ttt" sowie auf 3sat zahlreiche Specials und Sondersendungen, die "Kulturzeit" sowie regelmäßig von der Berlinale. Für den RBB moderiert der engagierte Ökolandwirt u. a. die Sendungen "Bücher und Moor" und "Köche und Moor".

Der gebürtige Schweizer beginnt seine Karriere beim ORF, wo er das Magazin "kunststücke" moderiert. Nördlich der Alpen wird er bekannt mit dem legendären Vox-Medienmagazin "Canale Grande", ausgezeichnet mit Telestar, Goldenem Gong und Silbernem Kabel und nominiert für den Grimme-Preis. Für Premiere moderiert und schreibt er "Studio/Moor", für die ARD konzipiert und moderiert er "Ex! Was die Nation erregte", im Schweizer Fernsehen moderiert er die Late-Night-Show "NightMoor", für den ORF die Sendung "les.art" sowie Kurzfilmnächte und Spezialsendungen wie "Schätze der Welt" für den SWR.

Als Schauspieler sieht man Moor u. a. in "Opernball", "Wolffs Revier", "Alles außer Sex", "Bloch", "Vier Minuten" und "Der Maulwurf". 2009 erscheint sein Buch "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht" (Rowohlt), 2010 folgt das Hörbuch (Deutsche Grammophon). Zuletzt erscheint "ganz & einfach: tempofrei kochen" (Kindler).

Gemeinsam mit seiner Frau Sonja betreibt Max Moor einen Biobauernhof in Brandenburg unweit von Berlin. Dort engagieren sich die Moors mit dem gemeinnützigen Verein AFZ – Alternativen für Zukunft im Rahmen des Projekts "Modelldorf Hirschfelde" für nachhaltige ökologische und wertschöpfende Land- und Kleinwirtschaft.

"ttt" war bisher der Titel des vom Hessischen Rundfunks produzierten Kulturmagazins, das am 4. Dezember 1967 Premiere hatte. "ttt" sei bei den durchschnittlich eine Million Zuschauern der ARD-Kulturmagazine die bekannteste Marke, wie Umfragen gezeigt hätten, begründete ARD-Programmdirektor Dr. Günter Struve die Entscheidung: "Das gemeinsame Label und der feste Sendeplatz am Sonntagabend gewährleisten die Kontinuität in der Kulturberichterstattung und stärken sie als Markenzeichen des Ersten Deutschen Fernsehens".

Die redaktionelle Eigenständigkeit der sechs beteiligten Rundfunkanstalten BR, HR, MDR, NDR, RBB und WDR bleibt erhalten.