Fragen an Jean-Yves Berteloot

Botschafter Claude Beaumont (Jean-Yves Berteloot) schirmt seine Familie vor den Ermittlungen ab. Im Hintergrund ist seine Frau Margo (Jeanne Tremsal).
Jean-Yves Berteloot in seiner Rolle als Botschafter Claude Beaumont. | Bild: ARD Degeto / Roland Suso Richter

In "Böses Spiel“ missbraucht Claude Beaumont seine Macht. Inwieweit können Sie sich vorstellen, dass auch in der Realität solche Missbräuche auf diplomatischem Parkett stattfinden?

Missbrauch von Macht ... Das klingt leider sofort männlich. Das diplomatische Parkett – eine Welt von Männern, in der Geld, Spiel und Machtkämpfe eng und geheim verbunden sind – kann auch von Missbräuchen betroffen sein. Genauso wie in Politik generell, Religion, jeglichen Unternehmen und vor allem Missbrauch gegen Frauen... In Frankreich wurden seit Anfang diesen Jahres 30 Frauen umgebracht!

Wie könnte dies verhindert werden?

Die Verlockung des Geldes wird immer grösser, die Menschen immer unersättlicher und die moralischen Grenzen dabei schwächer. Kriminalität im Anzug und ihre Verbindungen auf höchstem Niveau sind wahrscheinlich noch schwieriger zu bekämpfen.Wie man das verhindern kann? Vielleicht durch mehr Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Staaten und die Stärkung ihrer Ermittlungen und Überwachungseinheiten? Oder vielleicht durch mehr Frauen in der Diplomatie.

2 Bewertungen
Kommentare
Bewerten

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Bitte beachten: Kommentare erscheinen nicht sofort, sondern werden innerhalb von 24 Stunden durch die Redaktion freigeschaltet. Es dürfen keine externen Links, Adressen oder Telefonnummern veröffentlicht werden. Bitte vermeiden Sie aus Datenschutzgründen, Ihre E-Mail-Adresse anzugeben. Fragen zu den Inhalten der Sendung, zur Mediathek oder Wiederholungsterminen richten Sie bitte direkt an die Zuschauerredaktion unter info@daserste.de. Vielen Dank!

*
*

* Pflichtfeld (bitte geben Sie aus Datenschutzgründen hier nicht Ihre Mailadresse oder Ähnliches ein)

Kommentar abschicken

Ihr Kommentar konnte aus technischen Gründen leider nicht entgegengenommen werden

Kommentar erfolgreich abgegeben. Dieser wird so bald wie möglich geprüft und danach veröffentlicht. Es gelten die Nutzungsbedingungen von DasErste.de.