Heike Makatsch als Gisela Tezloff

Die Entführerin Gisela (Heike Makatsch) wurde selbst entführt.
Heike Makatsch in ihrer Rolle als Gisela Tezloff | Bild: ARD Degeto/WDR

Gisela Tezloff ist eine mädchenhaft schöne Frau, sinnlich und leidenschaftlich. So tanzt sie den Tango und so liebte sie einst ihren Mann Uwe. Doch das Gefängnis hat Spuren hinterlassen. Längst gibt sie Uwe die Schuld für ihr Schicksal und will nur noch eines: frei sein. Und ihren Beuteanteil haben, um endlich ihr eigenes Leben zu leben. Den Ermittlern ist klar: Sie wird diejenige sein, die sie zum "dritten Mann" führt ...

Fragen an Heike Makatsch

Wer ist Gisela Tezloff?

Gisela Tezloff ist eine lebenshungrige Frau, die ihre besten Jahre hinter Gittern verbracht hat. In Freiheit will sie nun endlich leben, sich spüren, und brennt deshalb an beiden Enden gleichzeitig. Anders als ihr Partner Uwe, der wegen der Gefahr, entdeckt zu werden, auf Vorsicht bedacht ist, lebt sie lieber gefährlich, aber dafür lebt sie.

Was ist das Besondere an Ihrer Rolle?

Mir gefiel die Kompromisslosigkeit, mit der Gisela Tezloff um ihre endlich gewonnene Freiheit kämpft. Dass sie dabei nicht merkt, dass sie auf selbstzerstörerische Weise und an den falschen Orten nach dem unabhängigen Leben sucht, hat sie umso interessanter gemacht.

Wie haben Sie sich auf die Rolle vorbereitet?

Zusätzlich zu meiner Auseinandersetzung mit Giselas Schicksal und der Frage, welche psychischen Voraussetzungen sie wohl dahin geführt haben, habe ich nicht wenige Tango-Stunden genommen. Leider wurde mir schnell klar, dass sich die Welt des Tangos dem unerfahrenen Tänzer nicht über Nacht eröffnet. Und trotzdem konnte ich erahnen, welche Leidenschaft Gisela Tezloff im Tango für sich gefunden hat.

Welche Rolle spielt der Tango in dem Film?

Tango steht in unserem Film für das Leben. Für Sexualität, Lust, Schmerz und Gefahr. Der Tango erfordert Hingabe, er ist keine halbe Sache – wer sich ihm einmal verschrieben hat, kommt vom Tango nicht mehr los. Er wird zu einer Art Sucht – und somit Gisela letztendlich zum Verhängnis.

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