Gespräch mit Anna Schudt als Hauptkommissarin Martina Bönisch

Drehpause im Filmauto: Anna Schudt und Jörg Hartmann (mit Ventilator) bei den Dreharbeiten im Sommer 2020.
Drehpause im Filmauto: Anna Schudt und Jörg Hartmann bei den Dreharbeiten im Sommer 2020. | Bild: WDR/Bavaria Fiction GmbH / Martin Menke

Inwiefern ist "Heile Welt" ein besonderer Fall für Martina Bönisch?

In "Heile Welt" wanken Bönischs Grundsätze. Sie sieht sich plötzlich als rechtsgerichtete Polizistin angefeindet und gleichzeitig gefeiert von der rechten Szene, obwohl sie meint, alles richtiggemacht zu haben. Sie wird überfallen, ist hilflos ausgeliefert, wird suspendiert. Noch dazu ist Haller in ihr Leben getreten und steht hartnäckig jeden Abend vor ihrer Tür, was sie erstaunlicherweise schön findet. Alles in allem schüttelt es sie also in diesem Fall gehörig durcheinander.

In den Sozialen Medien zugleich gefeiert und angefeindet – wie reagiert Martina Bönisch darauf?

Da sie weder das eine noch das andere wollte, ist sie erstmal überfordert. Sie versucht sich zu rechtfertigen und muss feststellen, dass die sozialen Medien ein "asoziales Werkzeug" sind. Also geht sie es direkt an. Mit körperlicher Präsenz und einem Überraschungsangriff. Am eigenen Leibe sozusagen erfährt sie, wie die "sozialen Medien" alles in die jeweils gewünschte Richtung präsentieren können. Ohnmacht, Wut, Erkenntnis, Aufbäumen und Scheitern sind die Folgen.

Neu im Team ist Rosa Herzog. Wie nimmt Martina Bönisch die neue Kollegin auf?

Wir erzählen Rosa Herzog als noch fremden aber bereits bestehenden Teil unseres Teams. Bönisch ist angetan von Herzog, irritiert allerdings durch deren Ansätze von unbegründeter Vertraulichkeit. Herzog duzt sie, Bönisch siezt zurück. Als Herzog sich nicht kompromisslos hinter sie stellt, nachdem Bönisch überfallen wurde, kracht es gehörig zwischen den beiden.

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