Drehbuchautoren Alex Buresch und Matthias Pacht

Szene aus dem Film: Die Surfer auf dem Eisbach.
Szene aus dem Film: Die Surfer am Eisbach.  | Bild: BR/Wiedemann & Berg / Hendrik Heiden

»Von der Idee einen Tatort über die Eisbachwelle im Englischen Garten zu entwickeln, waren wir sofort begeistert. Nicht nur, dass die weltberühmte Welle am Eisbach eine echte Münchner Besonderheit ist – sie ist auch ein großes Bild für den Traum von Freiheit mitten in einer deutschen Großstadt. Und gleichzeitig ist da die Absurdität einer stehenden Welle! Alles ist in Bewegung und trotzdem kommt nichts vom Fleck.

Auf der Suche nach einer Geschichte um die Welle erfanden wir die Figur Mikesch. Ein Münchner Original, Mitte fünfzig. Surfer der ersten Stunde am Eisbach. Einer, der nicht nur die Eisbachwelle elegant meistert, sondern auch die Untiefen des Lebens. Und der darüber alt geworden ist. Doch während sich seine Freunde über die Jahre in ein bürgerliches Leben zurückgezogen haben, kann Mikesch nicht loslassen von der Welle und dem Leben, das er mit ihr verbindet. Mikesch ist hängen geblieben in einem München, das es so wohl nicht mehr gibt. Das München der Freigeister und Lebenskünstler. Das München der 80er Jahre, in dem ein paar Träumer noch auf die verrückte Idee kommen konnten, im Englischen Garten eine stehende Welle zu installieren. 

Auch Kommissar Leitmayr kommt aus diesem München, aus dieser Zeit. Deshalb war es naheliegend, auch in seiner Vergangenheit zu forschen.

So ist die 'Ewige Welle' eine Geschichte über die Brüche in Lebensentwürfen geworden, über zerbrochene Freundschaften und Träume. Und sie ist eine Hommage an Menschen wie Mikesch. An jemanden, der nicht aufgibt, der sich wie die ewige Welle immer weiter auf der Stelle bewegt, bis es nicht mehr geht«

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