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Viel "Volksmusik" diesmal in der Frühlingsausgabe von "Druckfrisch".
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Bildunterschrift:
Die Indie-Volksmusiker aus Oberammergau: Kofelgschroa
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Die Wahl zum "Druckfrisch"-Musiker des Monats April 2012 wurde deshalb zum transatlantischen Kräftemessen zwischen den Oberammergauer Indie-Volkie-Anarchisten von Kofelgschroa (Kofel heißt der Berg in ihrer Oberammergauer Heimat und das "Gschroa" ist das bayrische "Geschrei") und dem amerikanischen Neo-Blues-Traditionalisten Jack White, der gerade im mittlerweile reifen Alter sein erstes Soloalbum veröffentlich hat.
Die Entscheidung fiel salomonisch: Da Jack schon die seltene Ehre zu Teil wurde, gleich zwei Beiträge ("Hoppe" & die "Liste") einleiten zu dürfen, bekommen die Jungs von "Kofelgschroa", die im Mai ihr langerwartetes Debütalbum auf den Markt bringen, die Auszeichnung "Druckfrisch-Musiker des Monats". Unter anderem dafür, weil sie es mit ihrem genial-idiotischen Song "Wäsche" nach einem langen literaturkritischen Monolog in Sekunden schaffen, ein Lächeln auf die Lippen der gerade den Abspann lesenden Zuschauer zu zaubern.
Sonst noch in der Show: das dänische Duo "Snake & Jet's Amazing Bullet Band", das es mit diesem komplizierten Bandnamen trotz famoser Psych-Gitarren, die die ganze Sendung einleiten, nie weiter bringen wird, als bis in den Vorspann zu "Druckfrisch" (ist aber doch schon etwas) ... sowie die bereits des öfteren hier gelobten "Bohren & the Club Of Core" mit der langsamsten Musik dieses Planeten und Gonjasufi, der Georg M. Oswalds beklemmenden Krimi einleiten darf.
| Titel | Interpret |
|---|---|
| Shiny Weekdays | Snake & Jet's Amazing Bullet Band |
| Blunderbuss | Jack White |
| White Picket Fence | Gonjasufi |
| Sixteen Saltines | Jack White |
| Daumen | Bohren & the Club of Gore |
| Wäsche | Kofelgschroa |
Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 29.04.2012. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.