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Winter 42/43 – Kriegswende

Kriegswende

Während im Deutschen Reich viele noch ein halbwegs friedliches Weihnachten feiern, bahnt sich Deutschlands Niederlage an.
Während im Deutschen Reich viele noch ein halbwegs friedliches Weihnachten feiern, bahnt sich Deutschlands Niederlage an. | Bild: WDR/Agentur Karl Höffkes / Karl Höffkes

Kriegswende - ein Eintauchen in den Moment, als noch nicht klar war, wie alles endet. Die Alliierten sind in Nord-Afrika gelandet, die Wehrmacht besetzt auch den Süden Frankreichs, in Stalingrad geht die 6. deutsche Armee unter - und hinter der Front und in den Konzentrationslagern läuft die Vernichtungsmaschine weiter. Die deutschen Städte sind längst regelmäßig Ziel nächtlicher Bombenangriffe, die Versorgungslage wird schlechter und in Berlin fordert Goebbels den „Totalen Krieg".

In diesem Winter 1942/43 beginnen auch regimetreue Deutsche zu ahnen, dass der Krieg verloren ist und man am Ende für alles wird bezahlen müssen. Doch in den meisten Menschen Europas keimt erstmals wieder die Hoffnung auf eine Befreiung vom den Kontinent beherrschenden Nationalsozialismus.

 Margarete Mitscherlich, die große Psychoanalytikerin erinnert sich an den Winter 42/43
Margarete Mitscherlich, die große Psychoanalytikerin erinnert sich an den Winter 42/43 | Bild: WDR/tagtraum

Vor dem Hintergrund der politischen Ereignisse zwischen November 1942 und Februar 1943 erzählen Menschen aus verschiedenen Ländern Europas, woran sie in diesem Winter 42/43 glaubten, was sie wussten, ahnten, hofften - in Deutschland, Österreich und Italien, in Frankreich, England und der Sowjetunion, in Ungarn und Polen.

Marc Ferro, der bekannte französische Historiker, erinnert sich lebhaft und schmerzvoll an seine Studententage im südfranzösischen Grenoble.
Marc Ferro, der bekannte französische Historiker, erinnert sich lebhaft und schmerzvoll an seine Studententage im südfranzösischen Grenoble. | Bild: WDR/Harald Cremer / Harald Cremer

Der Film liefert ein ungewohnt komplexes Bild von Europa im Krieg: dicht, multiperspektivisch und bewegend. Er ist ein atmosphärisches Panorama der Menschen, ein Eintauchen in den Moment, als noch nicht klar war, wie alles enden würde.

Film von Mathias Haentjes

Redaktion: Gudrun Wolter

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Mo., 07.01.13 | 22:45 Uhr
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Produktion

Westdeutscher Rundfunk
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