Fragen an Kostja Ullmann

Kostja Ullmann in seiner Rolle als Roger Stahl
Kostja Ullmann in seiner Rolle als Roger Stahl | Bild: Radio Bremen/ARD Degeto / Christine Schroeder

Herr Ullmann, was ist Ihnen bei den Dreharbeiten des Tatorts "Wo ist nur mein Schatz geblieben?" besonders in Erinnerung geblieben?

Die unglaublich tolle Zusammenarbeit mit Sabine Postel und Oliver Mommsen. Obwohl die beiden schon so viele Jahre gemeinsam ermitteln, wollen sie immer wieder überraschen und die Geschichte vorantreiben. Schade, dass es der Letzte mit den beiden sein wird.

Worin lag die größte Herausforderung bei der Verkörperung Ihrer Figur?

Meine Figur war eine doppelte Herausforderung, im wahrsten Sinne des Wortes. Er scheint nicht der zu sein, für den man ihn erst einmal hält. Sein wahres Ich nicht zu sehr aufblitzen zu lassen, war eine Gradwanderung.

Im Tatort "Wo ist nur mein Schatz geblieben?" bewegen sich nahezu alle Figuren auf einer Gradwanderung zwischen Schein und Sein. Wie würden Sie diesen Zustand bei der von Ihnen verkörperten Figur beschreiben?

Roger Stahl baut ein riesiges Lügengeflecht um sich herum auf, um ein Leben aufrecht zu erhalten, welches aber auf Dauer nicht tragbar ist. Früher oder später muss er eine Entscheidung treffen.

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