Interview mit Claus D. Clausnitzer

Herbert "Vadder" Thiel

Herbert Thiel
Was für ein Schreck für Herbert Thiel: Auf dem Dachboden einer Villa entdeckt er beim Entrümpeln eine Mumie. | Bild: WDR / Willi Weber

25 "Tatorte" aus Münster, an welche Geschichte erinnern Sie sich besonders gerne?

Am spaßigsten finde ich: Der Junge, also mein Filmsohn Frank Thiel, braucht mich immer mal wieder. Und das ist ihm nie recht. So musste ich ihm Nachhilfe im Autofahren geben, weil er ja seinen Führerschein neu machen musste. Beim allerersten "Tatort" kam er mich besuchen in meiner Kate, da hatten wir auch echte Hanfpflanzen, die wir gegossen haben. Sogar die Polizei war da, um aufzupassen, dass die Pflanzen wieder abtransportiert werden.

Wie hat sich "Vadder" Thiel verändert?

Naja, verändert haben wir uns alle. Der Herbert sucht aber immer noch die richtige Frau. Das sind ja für ihn immer schwierige Verhältnisse: Er hatte einst in Indien geheiratet. Auch vor jüngeren Frauen schreckt er nicht zurück. Das wird sich wohl nicht mehr ändern. In "Der Hammer" lässt er sich ja mit einer deutlich jüngeren Freundin bei einer Demo an ein Baustellenfahrzeug ketten. Das hat mich auch ein wenig an meine eigene Jugend erinnert.

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