SENDETERMIN Do., 06.07.23 | 05:30 Uhr | Das Erste

Palliativmedizin: Mehr Hilfe zum Leben als zum Sterben

PlayProf. Dr. Raymond Voltz, Neurologe und Professor für Palliativmedizin an der Uniklinik Köln
Palliativmedizin: Mehr Hilfe zum Leben als zum Sterben | Video verfügbar bis 06.07.2025 | Bild: WDR

Die Hilfe zum Leben müsse offensichtlicher sein als die Hilfe zum Sterben, sagte Raymond Voltz, Neurologe und Professor für Palliativmedizin an der Uniklinik Köln. Der Fall der 15-Jährigen Sarah, die unheilbar an Kinderdemenz erkrankt ist, zeige wie wichtig solche Hilfsangebote seien.

"Selbstbestimmtes Sterben" gilt auch für die Lebensmonate vorher

Zwar gebe es viele Hilfsangebote, doch die erreichten die Betroffen häufig nicht, so Voltz. Die Gründe dafür sieht er im Thema "Sterben und Tod" selbst. Eine Studie habe gezeigt, dass das Personal im Gesundheitswesen Sterben und Tod ungern anspreche und auch die Patientinnen und Patienten selbst häufig nicht darüber sprechen wollten. “Wir können da auch viel selbst beeinflussen. Der Begriff "selbstbestimmtes Sterben" gilt ja auch für die Lebensmonate vorher. Und man kann es verändern, man kann es beeinflussen. Man kann in Deutschland unter laufender Maximaltherapie auf der Intensivstation versterben. Man kann aber auch (…) im Kreis der Familie zu Hause sterben. Palliativhospiz weiß, wie es geht“, sagte Voltz. Doch man müsse diesbezüglich aktiv werden.

Stand: 06.07.2023 11:37 Uhr

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