Fragen an Maxim Mehmet

Maxim Mehmet spielt Daniel Rubenbauer

Wie würden Sie Daniel charakterisieren? In welchem Punkt in seinem Leben befindet er sich gerade, als er Anne begegnet?

Obwohl Daniel beruflich durchaus erfolgreich ist, steht er persönlich vor einem inneren Scherbenhaufen, als er Anne begegnet: Verlassen von der Frau (der wahrscheinlich ersten und einzigen) „seines Lebens“, allein im zu großen Eigenheim, rückt sein Herzenswunsch nach einer Familie in weite Ferne. Im Gegensatz zu seinem Kollegen und Freund Tobias steht er sich zu all dem bei der Partnersuche meist selbst im Weg, und es fällt ihm schwer, auf andere zuzugehen. So kommt es ihm sehr zu pass, als Anna durch ein Missverständnis in ihm etwas Besonderes sieht. Je länger er wartet, desto schwerer fällt es ihm, seine kleine Lüge zuzugeben, aus Angst, sie zu verlieren.

In einer Partylaune, und um Anne zu beeindrucken, gibt sich Daniel als Jude aus und verpasst im Laufe des Films immer wieder die Gelegenheit, Anne die Wahrheit zu sagen. Was macht für ihn Anne so liebenswert, dass er es nicht riskieren möchte, sie zu verlieren?

Anne ist eine sehr starke und mutige Frau, die keine Auseinandersetzung scheut, um für ihre Ideale einzutreten. Das gefällt ihm. Und wahrscheinlich, dass sie auf ihre Weise ähnlich kauzig ist, wie er selbst.

Gibt es einen Moment bei den Dreharbeiten zu „Schönes Schlammassel“, an den Sie sich besonders gern erinnern?

An dem Tag, an dem wir die Golfplatzszenen drehen wollten, sollte es regnen. Der Drehtag wurde also vorgezogen. Morgens standen dann alle da, glücklich, dass es nicht regnete, und warteten darauf, dass sich der dichte Morgennebel verzog. Nur verzog der sich nicht. Eine weitere Verschiebung des Drehtages kam jedoch nicht mehr in Frage. So drehten wir also den „Golfplatz im Nebel“. Im Film sind es sogar verschiedene Tage, jeder einzelne davon nun also nebelig. In jedem Fall eine besondere Golfplatzatmosphäre...

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